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Streit beim Brennerbasistunnel - Teilstück wird neu ausgeschrieben

·Lesedauer: 1 Min.

INNSBRUCK (dpa-AFX) - Bei der Fertigstellung des Brennerbasistunnels zwischen Österreich und Italien droht eine weitere Verzögerung. Der Vertrag mit einem Bau-Konsortium über ein 15 Kilometer langes Teilstück werde gekündigt, teilte die Baugesellschaft am Mittwoch mit. "Hauptgrund für die Vertragsauflösung sind die endgültige Leistungsverweigerung und Leistungsverzögerungen in mehreren zentralen vertraglichen Punkten und der nunmehr eingetretene Vertrauensverlust", hieß es.

Ein Streitpunkt ist die notwendige Dicke der Außenringe der Tunnelröhre. Das Baulos soll neu ausgeschrieben werden. Zuletzt war die Eröffnung des mit 64 Kilometern längsten Eisenbahntunnels der Welt für 2030 geplant.