Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.150,03
    +17,18 (+0,11%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.178,01
    +4,03 (+0,10%)
     
  • Dow Jones 30

    33.978,08
    +28,67 (+0,08%)
     
  • Gold

    1.927,60
    -2,40 (-0,12%)
     
  • EUR/USD

    1,0874
    -0,0018 (-0,16%)
     
  • BTC-EUR

    21.120,92
    -185,61 (-0,87%)
     
  • CMC Crypto 200

    526,66
    +9,65 (+1,87%)
     
  • Öl (Brent)

    79,38
    -1,63 (-2,01%)
     
  • MDAX

    29.075,86
    +285,46 (+0,99%)
     
  • TecDAX

    3.203,45
    -0,19 (-0,01%)
     
  • SDAX

    13.303,15
    +69,75 (+0,53%)
     
  • Nikkei 225

    27.382,56
    +19,81 (+0,07%)
     
  • FTSE 100

    7.765,15
    +4,04 (+0,05%)
     
  • CAC 40

    7.097,21
    +1,22 (+0,02%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.621,71
    +109,30 (+0,95%)
     

Strack-Zimmermann: Deutschland darf nicht 'Spaltpilz Europas' werden

BERLIN (dpa-AFX) -Der neue Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) steht nach Einschätzung der FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann unter enormem Zeitdruck - auch wegen der Debatte um Panzer-Lieferungen an die Ukraine. "Er hat ja keine 100 Tage, er hat auch keine 100 Stunden, er hat eigentlich nur 24 Stunden", sagte sie am Donnerstag im "Frühstart" von RTL/ntv mit Blick auf das bevorstehende Treffen von Verbündeten der Ukraine auf dem US-Stützpunkt Ramstein am Freitag.

Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Bundestags äußerte die Hoffnung, dass die Bundesregierung sich schnell für Kampfpanzer-Lieferungen aus deutschen Beständen ausspricht. Angesichts möglicher Lieferungen durch andere Staaten dürfe Deutschland nicht wieder zum "Spaltpilz Europas" werden, betonte Strack-Zimmermann. Stattdessen müsse Deutschland "grünes Licht geben" und "bei der Debatte jetzt Führung übernehmen".

Die FDP-Politikerin fordert bereits seit längerem, deutsche Kampfpanzer direkt an die Ukraine zu liefern.

Am Freitag kommen auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz zudem die Verteidigungsminister mehrerer Dutzend Staaten zusammen, um über die weitere militärische Unterstützung der Ukraine zu beraten. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg erwartet von dem Treffen ein Signal, dass es "mehr schwerere Waffen und mehr moderne Waffen" für die Ukraine gibt.