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Das steckt hinter dem Telekom-Softbank-Deal

·Lesedauer: 4 Min.
Telekom-Chef Timotheus Höttges (links) und Softbank-CEO Marcelo Claure freuen sich über die Partnerschaft.
Telekom-Chef Timotheus Höttges (links) und Softbank-CEO Marcelo Claure freuen sich über die Partnerschaft.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Die Deutsche Telekom verbündet sich mit dem japanischen Techinvestor Softbank. Die Partner wollen laut eines Berichts des Handelsblatts gemeinsam in Startups investieren. Gleichzeitig will die Telekom ihren weltweit 240 Millionen Kunden Dienste von Softbank-Beteiligungen anbieten. Mit Softbank als strategischem Partner versucht sich die Telekom gegenüber den übermächtigen Techkonzernen Google, Facebook und Co. besser zu positionieren. Softbank dagegen will weiter in den Telekommunikationsmarkt eindringen.

Im Rahmen der neuen Zusammenarbeit tauschte Softbank einen Teil seiner verbleibenden T-Mobile-Aktien gegen Aktien der deutschen Muttergesellschaft. Damit wird der japanische Konzern mit 4,5 Prozent der zweitgrößte Anteilseigner der Deutschen Telekom nach dem deutschen Staat. Gleichzeitig behält Softbank einen kleinen Anteil an T-Mobile. Die Telekom stärkt durch den Deal ihre Position bei T-Mobile und damit im US-Markt. [Mehr bei Handelsblatt, Reuters, The Information und Wall Street Journal]

Auf Gründerszene: Das Berliner Betahaus ist einer der Coworking-Pioniere Deutschlands und eine Institution in der Berliner Startupszene. Nun hat die Betahaus GmbH jedoch Insolvenz beantragt, wie Gründerszene exklusiv erfahren hat. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Apple lädt zu einem Event am 14. September ein. Es wird erwartet, dass das Unternehmen am kommenden Dienstag seine neuen iPhones vorstellen wird. Unter Umständen könnten auch neue Apple Watch- und AirPods-Modelle angekündigt werden. Der Launch wird auf der Apple-Website gestreamt, nachdem das Unternehmen seit Beginn der Pandemie im Jahr 2020 nur noch virtuelle Launch-Events abhält. Experten rechnen in diesem Jahr mit keinen umwälzenden Neuerungen bei den iPhones, nachdem 2020 erstmals iPhones für das 5G-Mobilfunknetz auf den Markt kamen. [Mehr bei CNBC]

Kryptowährungen: Nachdem El Salvador als erstes Land der Welt am Dienstag die Kryptowährung Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel eingeführt hat, ist der Wechselkurs der Digitalwährung noch am selben Tag um 17 Prozent eingebrochen. Grund waren technische Probleme bei der Einführung, aber auch Risikowarnungen der internationalen Organisationen. Nach einer landesweiten Umfrage lehnen rund 70 Prozent der Salvadorianer das Bitcoin-Gesetz ab. [Mehr bei Business Insider und Wall Street Journal]

Ford hat einen Manager des Automobilprojekts von Apple abgeworben. Doug Field gilt als Branchenkenner und soll sich bei dem zweitgrößten US-Autobauer um die Entwicklung fortschrittlicher Technologien wie vernetzter und selbstfahrender Autos kümmern. [Mehr bei Handelsblatt und CNBC]

Microsoft kauft Clipchamp, dessen Videobearbeitungs-App über 17 Millionen registrierte Nutzer hat. Ein Preis wurde nicht bekannt gegeben. Der Deal folgt auf eine Ankündigung von Adobe, die Videobearbeitungs-Collaboration-App Frame.io für über eine Milliarde US-Dollar zu kaufen. [Mehr bei CNBC]

Marshmallow, ein britisches Startup im Autoversicherungsbereich, hat in einer neuen Finanzierungsrunde 85 Millionen US-Dollar gesammelt. Dies katapultiert den Marktwert der Firma über eine Milliarde Dollar – genauer gesagt auf 1,25 Milliarden Dollar. Die Firma wurde von den eineiigen Zwillingen Oliver und Alexander Kent-Braham gegründet und ist das erste oder eines der ersten Unternehmen im Besitz von schwarzen Menschen in Großbritannien, das den Status eines „Einhorns“ erreicht hat. [Mehr bei Techcrunch und CNBC]

Weitere Investitionen: Intel plant den Bau neuer Chip-Produktionsstätten in Europa und will dafür bis zu 95 Milliarden US-Dollar investieren. Damit reagiert der Konzern auf einen weltweiten Trend, die Fertigungskapazitäten angesichts der globalen Chip-Knappheit zu erweitern. Toyota will in den nächsten zehn Jahren neun Milliarden US-Dollar dafür verwenden, Fabriken für Elektroautobatterien zu bauen. Der japanische Automobilhersteller will bis Ende des Jahrzehnts zwei Millionen Elektroautos pro Jahr verkaufen. Und Cao Cao Mobility, ein chinesischer Fahrdienstleister, der mit Didi konkurriert, hat eine Finanzspritze über knapp 600 Millionen US-Dollar erhalten. Die Geldgeber sind laut eines Medienberichts Investoren in staatlicher Hand. [Mehr bei Wall Street Journal, The Information und Wall Street Journal]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Das Berliner Identity-Startup WebID wird verkauft. Der britische Finanzinvestor Anacap übernimmt die Mehrheit an dem Fintech, das mit einer Software für Video-Identifikation bereits Millionen umsetzt. [Mehr bei Gründerszene]

Einen schönen Mittwoch!

Eure Gründerszene-Redaktion

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