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Statistik: Mehr als acht Millionen verdienen keine 14 Euro die Stunde

BERLIN (dpa-AFX) -In Deutschland haben nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums im Frühjahr vergangenen Jahres fast 8,4 Millionen mindestlohnberechtigte Beschäftigte für weniger als 14 Euro brutto die Stunde gearbeitet. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage des Abgeordneten Alexander Ulrich aus der Gruppe des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW) im Bundestag hervor.

Demnach kamen nach aktuellsten Zahlen des Statistischen Bundesamts vom April des vergangenen Jahres knapp 8,38 Millionen Beschäftigte auf einen Bruttostundenverdienst von unter 14 Euro. Nicht mitgezählt werden dabei Azubis, Praktikanten und Minderjährige, die keinen Anspruch auf Mindestlohn haben. Der durchschnittliche Bruttostundenverdienst für Vollzeitbeschäftigte lag dem Statistikamt zufolge bei 25,94 Euro, die Niedriglohnschwelle bei 13,04 Euro.

Ulrich bekräftigte die Forderung seiner Partei nach einer Anhebung des Mindestlohns (derzeit 12,41 Euro die Stunde) auf 14 Euro. Auch von Gewerkschaften wird das gefordert. Die betroffenen rund 8,4 Millionen Menschen lebten mit der ständigen Sorge, die hohen Lebenshaltungskosten nicht mehr stemmen zu können. "Urlaub oder Restaurantbesuche sind nicht drin. Und die miesen Löhne von heute sind auch die Armutsrenten von morgen. Wer Vollzeit arbeitet, soll davon auch in Würde leben können", sagte Ulrich.

Die Höhe des Mindestlohns wird in Deutschland auf Vorschlag der aus Arbeitgeber- und Gewerkschaftsvertretern bestehenden Mindestlohnkommission festgelegt. Er war zum 1. Januar von 12 auf 12,41 Euro angehoben worden. Zum 1. Januar 2025 soll er auf 12,82 Euro steigen.