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Sri Lanka: Henker verzweifelt gesucht

In Sri Lanka sind 400 Menschen zum Tod durch den Strang verurteilt. Doch es findet sich kein Henker. (Bild: Reuters)

In Sri Lanka gibt es die Todesstrafe, doch es gelingt nicht, sie auch zu vollstrecken. Niemand ist bereit, das Amt des Henkers auszuüben.

Erst einmal klingt der Job gar nicht so schlecht. Es erwartet einen ein entspannter Arbeitsalltag, ausreichend Weiterbildungsmöglichkeiten und sicher ist die Stelle auch. Immerhin 176 Bewerber gab es. Einer von ihnen wurde ausgewählt. Als er jedoch das tun sollte, wofür er eingestellt wurde, versagten ihm die Nerven.

Es ist kein Wunder: Schließlich sollte er aus einem Seil eine Schlinge knüpfen, sie einem zum Tode Verurteilten um den Hals legen und ihn schließlich hinrichten. Wie die Zeitung „WAZ” berichtet, ist Sri Lanka nun wieder ohne Henker. Mehrere Kandidaten hatten es versucht, aber dann doch aufgegeben, als sie eine Exekution durchführen sollten.

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Zwei Posten waren frei geworden, nachdem ein Henker in den Ruhestand versetzt wurde und ein anderer in die Gefängnisleitung aufgestiegen war. Laut „WAZ” gab es die letzte Hinrichtung in Sri Lanka 1976. Das Land verurteilt Straftäter jedoch immer wieder zum Tod durch den Galgen. 400 Menschen warten aktuell im Gefängnis auf die Vollstreckung des Urteils, was sich nun noch auf unbestimmte Zeit hinziehen dürfte.

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