Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.531,75
    -112,22 (-0,72%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.158,51
    -36,41 (-0,87%)
     
  • Dow Jones 30

    34.798,00
    +33,18 (+0,10%)
     
  • Gold

    1.750,60
    +0,80 (+0,05%)
     
  • EUR/USD

    1,1718
    -0,0029 (-0,25%)
     
  • BTC-EUR

    36.236,96
    -19,77 (-0,05%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.067,20
    -35,86 (-3,25%)
     
  • Öl (Brent)

    73,95
    +0,65 (+0,89%)
     
  • MDAX

    35.282,54
    -200,95 (-0,57%)
     
  • TecDAX

    3.901,55
    -50,21 (-1,27%)
     
  • SDAX

    16.836,46
    -171,25 (-1,01%)
     
  • Nikkei 225

    30.248,81
    +609,41 (+2,06%)
     
  • FTSE 100

    7.051,48
    -26,87 (-0,38%)
     
  • CAC 40

    6.638,46
    -63,52 (-0,95%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.047,70
    -4,54 (-0,03%)
     

Sprecher: Iran wird Atomverhandlungen 'definitiv' fortsetzen

·Lesedauer: 1 Min.

TEHERAN (dpa-AFX) - Der Iran will nach Angaben seines Außenamts die Wiener Atomverhandlungen fortführen. "Die (im April) begonnenen Verhandlungen zur Umsetzung des Wiener Atomabkommens von 2015 werden wir demnächst definitiv fortsetzen", sagte Außenamtssprecher Said Chatibsadeh am Montag. Wann genau das neue Atomteam von Präsident Ebrahim Raisi die Verhandlungen fortsetzen werde, sagte er nicht.

Die seit April in Wien laufenden Verhandlungen über die Rettung des Atomabkommens wurden nach der Präsidentenwahl Mitte Juni und dem Regierungswechsel im Iran unterbrochen. Sie sollen jetzt mit Raisis neuem Team fortgesetzt werden. Die Vertragsstaaten China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Russland bemühen sich um die Rückkehr der USA zu dem Deal. Gleichzeitig soll auch der Iran seine Auflagen wieder einhalten.

Raisi hatte vergangene Woche erneut betont, dass der Iran Verhandlungen für die Beilegung des Atomstreits begrüßen würde. Nur sollten diese ohne Druck geführt werden und sich auf die vertragsgerechte Umsetzung des Abkommens, insbesondere die Aufhebung der US-Sanktionen, fokussieren.

Chatibsadeh sprach am Montag auch von einem geplanten Teheran-Besuch von Rafael Grossi, dem Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), der aber noch nicht bestätigt sei. "Wir haben eine respektvolle und professionelle Zusammenarbeit mit der IAEA und hoffen, dass die auch so bleiben wird", sagte der Sprecher. Er warnte, dass eine Politisierung der UN-Atombehörde durch einige IAEA-Mitgliedsstaaten negative Auswirkungen auf die Atomverhandlungen haben "und zu Gegenmaßnahmen Irans" führen könnten.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.