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So sehen die Menschen aus dem Film Oppenheimer im echten Leben aus – im Vergleich zu den Schauspielern

Der neueste Film von Regisseur Christopher Nolan erzählt die Geschichte der Entwicklung der Atombombe. - Copyright: Universal Pictures
Der neueste Film von Regisseur Christopher Nolan erzählt die Geschichte der Entwicklung der Atombombe. - Copyright: Universal Pictures

Cillian Murphy spielt den Vater der Atombombe, J. Robert Oppenheimer

 - Copyright: Universal Pictures, Pictorial Parade/Getty Images
- Copyright: Universal Pictures, Pictorial Parade/Getty Images

Basierend auf dem Buch "American Prometheus: The Triumph and Tragedy of J. Robert Oppenheimer" erforscht Regisseur Christopher Nolan in seinem Biografie-Thriller das Manhattan-Projekt, den Weg zur Entwicklung der Atomwaffe und Oppenheimers Vermächtnis.

Zwei der Bomben, an deren Entwicklung er beteiligt war, wurden über Hiroshima und Nagasaki abgeworfen. Nach Angaben der "BBC" starben dabei schätzungsweise mindestens 200.000 Menschen.

Den Produktionsnotizen zufolge sah sich Murphy zur Vorbereitung auf die Rolle stundenlanges Filmmaterial von Vorträgen und Interviews des theoretischen Physikers an. Außerdem konsultierte er den Physiker Kip Thorne.

Emily Blunt spielt Oppenheimers Frau, Katherine "Kitty" Oppenheimer

 - Copyright: Universal Pictures, CORBIS/Corbis via Getty Images
- Copyright: Universal Pictures, CORBIS/Corbis via Getty Images

Die Botanikerin Katherine Puening war dreimal verheiratet, bevor sie Oppenheimer kennenlernte und ihn heiratete. Für das Manhattan-Projekt zog sie mit ihm nach Los Alamos.

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"Sie war in seinem Leben als Vertraute und als wissenschaftliches Genie von großer Bedeutung", so Blunt gegenüber "Total Film" über ihre Rolle. "Sie war eine sehr große Persönlichkeit. Nicht unbedingt eine, die dem damaligen Hausfrauenideal entsprach."

Das Paar hatte gemeinsam zwei Kinder, Peter und Toni.

Dylan Arnold spielt den jüngeren Bruder von Oppenheimer, Frank

 - Copyright: Melinda Sue Gordon/Universal Pictures, AP Photo
- Copyright: Melinda Sue Gordon/Universal Pictures, AP Photo

Robert Oppenheimer, ein Teilchenphysiker, rekrutierte Frank für die Forschung im Rahmen des Manhattan-Projekts. Im Juli 1945 arbeitete er an der ersten Atomexplosion, dem so genannten Trinity-Test. Frank eröffnete 1969 das Exploratorium, ein interaktives Wissenschaftsmuseum, in San Francisco.

Den Produktionsnotizen zufolge, bereitete sich Arnold teilweise auf seine Rolle vor, indem er mit dem Sohn von Frank Oppenheimer, Michael, sprach.

Tom Conti spielt in dem Film Albert Einstein. Er war zwar nicht am Manhattan-Projekt beteiligt, aber er hat geholfen, es voranzutreiben

 - Copyright: Mike Marsland/Mike Marsland/WireImage via Getty Images, Universal Pictures, Bettmann via Getty Images
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Einstein trug dazu bei, den Stein für das Manhattan-Projekt ins Rollen zu bringen. Er unterzeichnete 1939 einen Brief an Präsident Roosevelt, in dem er die USA aufforderte, mit der Erforschung der Atomenergie zu beginnen, weil Deutschland möglicherweise dasselbe vorhabe.

Nach dem Zweiten Weltkrieg sagte Einstein gegenüber "Newsweek", er hätte den Brief nie abgeschickt, wenn er gewusst hätte, dass Deutschland nie eine Atombombe entwickeln würde.

Matthew Modine spielt Vannever Bush. Er half dabei, das Manhattan-Projekt auf den Weg zu bringen

 - Copyright: Melinda Sue Gordon/Universal Pictures, AP Photo
- Copyright: Melinda Sue Gordon/Universal Pictures, AP Photo

Als Leiter des US-Büros für wissenschaftliche Forschung und Entwicklung während des Zweiten Weltkriegs äußerte Bush seine Besorgnis darüber, dass andere Länder möglicherweise eine Atombombe entwickeln könnten. Schließlich erhielt er von Präsident Roosevelt die Genehmigung zum Bau einer Bombe.

Bush half bei der Entwicklung sowie der Rekrutierung von Wissenschaftlern für das Manhattan-Projekt, um den Rest der Welt bei der Entdeckung der Atombombe zu schlagen.

Matthias Schweighöfer spielt Werner Heisenberg, der während des Zweiten Weltkriegs von den Nazis zur Arbeit an einer konkurrierenden Atomwaffe eingezogen wurde

 - Copyright: Mike Marsland/WireImage via Getty Images, Bettmann via Getty Images
- Copyright: Mike Marsland/WireImage via Getty Images, Bettmann via Getty Images

Der deutsche Physiker erhielt 1932 den Nobelpreis für Physik für seine bahnbrechenden Arbeiten zur Quantenmechanik, die zur Entwicklung der Atombombe beitrugen.

Im Film wird dargestellt, dass Oppenheimer und sein Team glauben, sie befänden sich in einem Wettlauf mit Heisenberg, um als erste eine Atombombe zu entwickeln. Der Film zeigt jedoch nie die Arbeit von Heisenbergs Team.

In Wirklichkeit beaufsichtigte Heisenberg das deutsche Atomwaffenprogramm. Aber sie kamen nie in die Nähe der Entwicklung einer funktionierenden Bombe. Einige glauben, dass deutsche Wissenschaftler das Projekt im Stillen sabotierten.

Oppenheimers Team wurde nur vorgetäuscht, dass sie sich in einem Wettlauf befanden, um schneller eine potenzielle Waffe zu entwickeln.

Matt Damon spielt General Leslie Groves Jr., den Leiter des Manhattan-Projekts

 - Copyright: Universal Pictures, AP Photo
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Groves wurde im September 1942 mit der Leitung des Manhattan-Projekts betraut. Er wählte Oppenheimer für die Leitung eines Labors in Los Alamos in New Mexico aus.

Er war der Meinung, dass die Entwicklung der Atombombe dazu beitragen würde, den Zweiten Weltkrieg zu beenden. Oberst Kenneth D. Nichols, ein Ingenieur des Manhattan-Projekts, bezeichnete Groves als "äußerst intelligent", aber als "den egoistischsten Mann", den er kenne.

Benny Safdie porträtiert den späteren Vater der Wasserstoffbombe, Dr. Edward Teller

 - Copyright: Universal Pictures, AP Photo
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Der Physiker arbeitete unter Oppenheimer am Manhattan-Projekt. Er setzte sich aber für die Entwicklung einer Wasserstoffbombe ein, was Oppenheimer wegen des Ausmaßes der Zerstörung, die er für möglich hielt, strikt ablehnte. Teller sagte später bei seiner Sicherheitsanhörung 1954 gegen Oppenheimer aus. Er wurde 95 Jahre alt und starb im Jahr 2003.

Josh Hartnett besetzte die Rolle des Physikers und Oppenheimers Freund Ernest Lawrence

 - Copyright: Jeff Spicer/Getty Images, AP Photo
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Den Produktionsnotizen zufolge hat sich Hartnett für diese Rolle nicht nur über Lawrence informiert, sondern sich auch von seinem eigenen Großonkel, der ebenfalls Physiker ist, inspirieren lassen.

Lawrence erhielt 1939 den Nobelpreis für Physik für die Erfindung des Zyklotrons, der im Rahmen des Manhattan-Projekts eingesetzt wurde. Seine Entdeckung der Kernspaltung trug zur Entwicklung der Atombombe bei.

Er war ein Befürworter der Entwicklung der Wasserstoffbombe, um den Sowjets zuvorzukommen. Dies brachte ihn in Konflikt mit Oppenheimer.

Kenneth Branagh spielt den Physiker Niels Bohr, der 1922 den Nobelpreis für Physik erhielt

 - Copyright: Universal Pictures, AP Photo
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Der dänische Physiker begann seine Arbeit am Manhattan-Projekt in London, bevor er in die Vereinigten Staaten kam. Unter dem Pseudonym Nicholas Baker schloss er sich als Berater dem Team von Los Alamos an.

Laut Produktionsnotizen sagte Branagh, dass Nolan bei Bohr "eine Obi-Wan-Kenobi-Beziehung zu Oppenheimer" sah und den "Star Wars"-Jedi als Mentor bezeichnete.

Gustaf Skarsgård spielt den Atomphysiker Dr. Hans Bethe, der auch am Manhattan-Projekt beteiligt war

 - Copyright: Melinda Sue Gordon/Universal Pictures, © CORBIS/Corbis via Getty Images
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Der Kernphysiker wurde von Oppenheimer ausgewählt, um die theoretische Abteilung des Manhattan-Projekts zu leiten. Bethe arbeitete an der Entwicklung der Bombe, die bei dem Atomtest im Juli 1965 unter dem Codenamen Trinity eingesetzt wurde, sowie der Bombe, die auf Nagasaki abgeworfen wurde.

Später arbeitete er an der Entwicklung der Wasserstoffbombe mit, obwohl er gegen sie war. Bethe erhielt 1967 den Nobelpreis für Physik.

David Krumholtz spielt den Physiker Isidor Isaac Rabi, der sich weigerte, am Manhattan-Projekt mitzuarbeiten

 - Copyright: Universal Pictures, © CORBIS/Corbis via Getty Images
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Rabi lehnte eine Zusammenarbeit mit seinem Freund Oppenheimer als stellvertretender Direktor in Los Alamos ab. Er bot aber seine Dienste als Berater an. Rabi war anwesend, als der Trinity-Atomtest stattfand.

Er gewann 1944 den Nobelpreis für Physik und gehörte zu den Wissenschaftlern, die sich gegen die Wasserstoffbombe aussprachen.

Josh Peck spielte den Physiker Kenneth Bainbridge

 - Copyright: Universal Pictures, CORBIS/Corbis via Getty Images
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Ernest Lawrence rekrutierte Bainbridge 1940 für frühe Arbeiten am Manhattan-Projekt am Massachusetts Institute of Technology.

1943 stieß er zum Team in Los Alamos dazu, um im Atomwaffenlabor zu arbeiten, das als "Projekt Y" bezeichnet wurde. Er beaufsichtigte 1945 den Trinity-Atomtest. Bainbridge wird zugeschrieben, dass er den berühmten Satz "Now we are all sons of bitches" sagte, nachdem der Test als Erfolg gewertet wurde.

Jack Quaid spielt Professor Richard P. Feynman, der einer der jüngeren Mitarbeiter des Manhattan-Projekts war

 - Copyright: Universal Pictures, Bettmann Collection via Getty Images
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Der theoretische Physiker wurde im Alter von 24 Jahren für das Manhattan-Projekt im Team von Hans Bethe rekrutiert. Das geschah noch bevor er einen Hochschulabschluss hatte.

Nach Angaben der Atomic Heritage Foundation war er später in Los Alamos dafür bekannt, "die Sicherheit spielerisch herauszufordern". Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits einen Abschluss erworben.

Feynman war 1945 beim Trinity-Atomtest dabei und erhielt 1965 den Nobelpreis. Jahre später gehörte er zu dem Team, das die Challenger-Katastrophe untersuchte.

Casey Affleck spielt den US-Militärgeheimdienstoffizier Boris Pash. Er verhörte im Rahmen des Manhattan-Projekts jeden, der möglicherweise eine Verbindung zur kommunistischen Partei hatte

 - Copyright: Jordan Strauss/Invision/AP, Anthony Camerano/AP Photo
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Als die USA sowjetische Spione verdächtigten, Atomforschung aus dem Manhattan-Projekt zu stehlen, untersuchte Pash, der damalige Leiter der Spionageabwehr, Sicherheitsverstöße. Oppenheimer war einer derjenigen, die Pash verhörte.

Laut dem Buch "Manhattan: The Army and the Atomic Bomb" kam Pash zu dem Schluss, dass Oppenheimer "möglicherweise noch mit der Kommunistischen Partei in Verbindung steht".

Pash zog die Möglichkeit in Betracht, Oppenheimer zu ersetzen. Er empfahl jedoch, dass Oppenheimer weiter am Manhattan-Projekt arbeiten solle, solange er über das Spionagegesetz informiert werde. Außer sollte er darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Regierung von seinen kommunistischen "Verbindungen" wisse und keine Informationslecks dulden werde.

Da Groves Oppenheimer für das Projekt als notwendig erachtete, wurden zwei Leibwächter der Spionageabwehr bestimmt, um Oppenheimer zu überwachen. Darüber sollte der Physiker informiert werden.

Wissenschaftler haben neue Erkenntnisse zu einer Theorie von Stephen Hawking.
Wissenschaftler haben neue Erkenntnisse zu einer Theorie von Stephen Hawking.

Gary Oldman spielt Präsident Harry S. Truman in "Oppenheimer"

 - Copyright: Matt Winkelmeyer/Getty Images, Brettman via Getty Images
- Copyright: Matt Winkelmeyer/Getty Images, Brettman via Getty Images

Oldman sagte dem britischen Radiosender "Talksport", er habe "eine Szene" in dem Film, die er kurz als "anderthalb Seiten" im Drehbuch beschrieb. Truman nannte Oppenheimer nach einem Treffen mit ihm eine "Heulsuse", was auch im Film vorkommt.

David Dastmalchian spielt die Rolle des William L. Borden, der zum Gegenspieler von Oppenheimer wurde

 - Copyright: Albert L. Ortega/Getty Images, Bettmann Collection via Getty Images
- Copyright: Albert L. Ortega/Getty Images, Bettmann Collection via Getty Images

Der Direktor des Joint Atomic Energy Committee des Kongresses beschuldigte Oppenheimer in einem Brief an den damaligen Direktor des FBI, J. Edgar Hoover, ein "Agent der Sowjetunion" zu sein und eine kommunistische Geliebte zu haben.

Der Brief, der 21 Gründe für den Verdacht enthielt, dass Oppenheimer ein sowjetischer Spion sei, führte 1954 zu Oppenheimers Sicherheitsanhörung.

Robert Downey Jr. spielt den Vorsitzenden der Atomenergiekommission Lewis Strauss, der die amerikanische Atompolitik mitgestaltete und maßgeblich an Oppenheimers Sturz beteiligt war

 - Copyright: Melinda Sue Gordon/Universal Pictures, Henry Griffin/AP Photo
- Copyright: Melinda Sue Gordon/Universal Pictures, Henry Griffin/AP Photo

Nach Angaben der Atomic Heritage Foundation betrachtete Strauss Oppenheimer als "eine Bedrohung für die amerikanische Sicherheit". Er glaubte, Oppenheimer habe kommunistische Verbindungen.

Strauss' Überzeugungen führten 1954 zu einer vierwöchigen Sicherheitsanhörung gegen Oppenheimer, Infolgedessen verlor der Wissenschaftler seine Q-Freigabe – eine vom US-Energieministerium gewährte hochrangige Sicherheitsfreigabe.

Viele glaubten, Strauss hege einen persönlichen Groll und plane einen "Rachefeldzug" gegen Oppenheimer. Die beiden waren zuvor wegen der Entwicklung der Wasserstoffbombe aneinandergeraten. Strauss wollte sie und bekam von Präsident Truman grünes Licht dafür. Oppenheimer riet jedoch davon ab und brachte Strauss öffentlich in Verlegenheit.

Dane DeHaan spielt Kenneth Nichols, der als Leutnant von Groves am Manhattan-Projekt arbeitete und als Gegenspieler von Oppenheimer fungierte

 - Copyright: Dia Dipasupil, WireImage via Getty Images, Henry Griffin/AP Photo
- Copyright: Dia Dipasupil, WireImage via Getty Images, Henry Griffin/AP Photo

Nichols trat 1942 als stellvertretender Bezirksingenieur in das Manhattan-Projekt ein und wurde schließlich für seinen Beitrag mit der Distinguished Service Medal ausgezeichnet.

In "Oppenheimer" spielt DeHaan die rechte Hand von Groves (Matt Damon) und wird als Gegenspieler von Oppenheimer dargestellt.

Im wirklichen Leben empfahl Nichols, Oppenheimers Sicherheitsfreigabe nicht wieder zu erteilen, da er "in jeder Hinsicht ein Kommunist war, außer dass er kein Parteibuch besaß". Seine Empfehlung war ausschlaggebend für die Aufhebung von Oppenheimers Freigabe.

Tony Goldwyn spielt Gordon Gray.

 - Copyright: Jason Mendez/Getty Images for BAFTA, AP Photo/Byron Rollins
- Copyright: Jason Mendez/Getty Images for BAFTA, AP Photo/Byron Rollins

Gray leitete einen Ausschuss, das Gray Board. Er empfahl, Oppenheimer die Sicherheitsfreigabe zu entziehen.

Obwohl drei Mitglieder Oppenheimer als "loyalen Bürger" bezeichneten, empfahlen Gray und die Mehrheit des Gremiums, seine Freigabe zu widerrufen.

Jason Clarke spielt in dem Film den Anwalt Roger Rob

 - Copyright: Frazer Harrison/Getty Images, John Rous/AP Photo
- Copyright: Frazer Harrison/Getty Images, John Rous/AP Photo

Robb wurde von Strauss ausgewählt, um während Oppenheimers Anhörung zur Sicherheitsüberprüfung als Sonderberater zu fungieren. Nach Angaben der Atomic Heritage Foundation war Robb "rau" gegenüber Oppenheimer.

Rami Malek spielt David Hill. Er scheint zum Teil eine fiktive Version eines Physikers zu sein, der am Manhattan-Projekt beteiligt war

 - Copyright: Samir Hussein/WireImage via Getty Images, Bettman via Getty Images
- Copyright: Samir Hussein/WireImage via Getty Images, Bettman via Getty Images

Hill arbeitete während des Manhattan-Projekts im Met-Labor der Universität von Chicago. Im Film wird Hill als eine entscheidende Figur in der zentralen Fehde zwischen Oppenheimer und Strauss dargestellt. In Wirklichkeit spielte Hill jedoch keine so entscheidende Rolle.

Oppenheimer wurde erst 2022 von der "fehlerhaften" Untersuchung des Gray Board entlastet.

Florence Pugh spielt das kommunistische Parteimitglied und die Psychologin Jean Tatlock. Sie hatte zuvor eine Beziehung mit Oppenheimer

 - Copyright: Universal Pictures
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Tatlock und Oppenheimer begannen, sich zu treffen, nachdem sie sich 1936 auf einer Hausparty kennengelernt hatten. Die Psychologin lehnte zwei Heiratsanträge von Oppenheimer ab, bevor er schließlich Katherine Puening heiratete.

Oppenheimer sah Tatlock während seiner Arbeit am Manhattan-Projekt 1943 wieder und übernachtete in ihrer Wohnung.

Berichten zufolge starb Tatlock 1944 durch Selbstmord. Einige vermuten jedoch ein falsches Spiel. Robb brachte die angebliche Affäre Oppenheimers mit dem kommunistischen Parteimitglied bei seiner Anhörung zur Sicherheitsüberprüfung zehn Jahre später zur Sprache.

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