Deutsche Märkte öffnen in 4 Stunden 54 Minuten
  • Nikkei 225

    29.641,51
    +102,81 (+0,35%)
     
  • Dow Jones 30

    33.677,27
    -68,13 (-0,20%)
     
  • BTC-EUR

    52.998,65
    +2.101,77 (+4,13%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.361,08
    +67,09 (+5,18%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.996,10
    +146,10 (+1,05%)
     
  • S&P 500

    4.141,59
    +13,60 (+0,33%)
     

Schwesig: Kein Verständnis für angekündigte Lockerungen im Saarland

·Lesedauer: 1 Min.

SCHWERIN (dpa-AFX) - Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) sieht die angekündigten Lockerungen der Corona-Maßnahmen im Saarland sehr kritisch. "Dafür habe ich kein Verständnis", erklärte Schwesig am Donnerstag in Schwerin. "Solidarität ist keine Einbahnstraße." Das Saarland erhalte 80 000 zusätzliche Dosen Impfstoff, weil es dort die südafrikanische Mutation gebe. "Das ist auf die Einwohnerzahl gerechnet eine große Menge", so Schwesig. "Wie sollen andere Länder ihren Bürgern erklären, dass sie keine zusätzlichen Impfstoff erhalten und diese Öffnungsschritte nicht gehen können?"

Das Saarland will die Corona-Maßnahmen nach Ostern in einem Modellprojekt weitreichend lockern: Vom 6. April an - dem Dienstag nach Ostern - sollen unter anderem Kinos, Theater, Fitnessstudios und die Außengastronomie wieder öffnen. Voraussetzung sei ein negativer Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein dürfe, sagte Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) am Donnerstag.

Bund und Länder hatten beim jüngsten Corona-Gipfel beschlossen, dass die Länder in einigen ausgewählten Regionen zeitlich befristete Modellprojekte starten könnten - "mit strengen Schutzmaßnahmen und einem Testkonzept", um einzelne Bereiche des öffentlichen Lebens zu öffnen - und um dies zu untersuchen. Die Zeitspanne des Projekts im Saarland war zunächst unklar.

Das Saarland hatte zuletzt die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz aller Bundesländer. Auch beim Impfen liegt das kleine Bundesland an der Grenze zu Frankreich vorn. An mehr als 350 Orten werden kostenfreie Schnelltests angeboten. In Mecklenburg-Vorpommern sind es Angaben der Landesregierung aktuell rund 135.