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Schräger Einkaufswagen und Gratis-Häppchen: Diese Tricks bringen euch dazu, mehr einzukaufen

Gut gefüllter Einkaufswagen
Gut gefüllter Einkaufswagen

Der Marketingexperte Roger Rankel hat dem "Focus" in einem Interview einige Tricks verraten, wie Unternehmen ihren Umsatz einfach ankurbeln können. "Die allerbeste Qualität hilft nichts, wenn Sie Marketing nicht verstehen. Es ist wichtig zu wissen, wie die Menschen ticken", sagte Rankel.

Als Beispiel wählte er ein Szenario aus dem Urlaub: Zwei Restaurants. Die eine Terrasse voll, die andere leer. "Wo wollen Sie lieber Essen gehen?", fragte Rankel. Eine rhetorische Frage, denn höchstwahrscheinlich würde man das gut besuchte Restaurant wählen, in der Annahme, dort müsse es gut sein. Doch Rankel gab zu bedenken, es könnte auch sein, dass die Besucher des gut besuchten Restaurants Mitarbeiter sind – und somit Besucher anlocken. Während die Mitarbeiter des leeren Restaurants vielleicht nochmal auf den Markt gegangen sind, um frische Ware zu kaufen - und es sich beim leeren Restaurant eigentlich um ein Sternerestaurant handelt.

"Plötzlich günstig"

Ein weiteres Beispiel ist laut Rankel die sogenannte Kontrastmethode. Sind zwei Produkte gleichwertig und preislich nicht weit auseinander, würden die Menschen eher das günstigere Produkt kaufen. Gäbe es aber ein drittes und deutlich teureres Produkt, dann erscheine das mittlere plötzlich günstig - obwohl es "vorher noch das teurere war".

Händler haben laut Rankel mehrere Möglichkeiten, um euch dazu zu bringen, mehr einzukaufen. Ein Hebel: Der Einkaufswagen. "Wenn er nur ein bisschen größer ist als der, den wir kennen, dann kaufen wir mehr. Das ist erwiesen", so Rankel.

Der Marketingexperte erklärte auch, wieso Einkaufswägen schräg sind: Weil sie die Ware nach und nach und nach hinten und damit aus dem Sichtfeld rutsche. "Dadurch nehmen wir nicht mehr so bewusst wahr, was wir schon alles eingepackt haben – und legen noch mehr rein", so Rankel zum "Focus". Natürlich sind Einkaufswägen aber auch schräg, um sie zusammenschieben zu können.

"Irgendwann fühlt man sich dann verpflichtet, etwas zu kaufen."

Ein weiterer Kniff: Reziprozität. Laut Rankel würden Menschen mit höherer Wahrscheinlichkeit etwas kaufen, wenn sie etwa in einem Bekleidungsgeschäft einen Espresso oder Prosecco serviert bekommen. "Das hat etwas mit sozialem Ausgleich zu tun, den man gerne schaffen möchte", sagte Rankel. Genauso sei es mit dem angebotenen Stück Käse an der Theke: "Irgendwann fühlt man sich dann verpflichtet, etwas zu kaufen."

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