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Scholz und Dreyer für leichteren Zugang zu Gesundheitsdaten

INGELHEIM (dpa-AFX) -Gute Rahmenbedingungen für forschende Pharmaunternehmen sind nach Einschätzung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) außerordentlich wichtig für Deutschland. "Der Krieg in der Ukraine, die Pandemie und die damit zusammenhängenden Probleme in den weltweiten Lieferketten haben uns doch eines gezeigt: Bei bestimmten kritischen Produkten dürfen wir nicht abhängig sein von nur einem oder zwei Lieferanten", sagte Scholz am Dienstag bei der Grundsteinlegung für ein neues Entwicklungszentrum bei Boehringer Ingelheim.

Die Bundesregierung habe deswegen ein Bündel an Maßnahmen auf den Weg gebracht zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren. Auch werde geschaut, wie Kosten und Geschwindigkeit für klinische Studien verbessert werden könnten. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) arbeite an einem Gesetz, dass Firmen wie Boehringer Ingelheim die Nutzung von anonymisierten Gesundheitsdaten erleichtere.

Auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD), die ebenfalls zu Gast bei Boehringer Ingelheim war, forderte für die forschende Pharmaindustrie einen besseren Zugang zu anonymisierten Gesundheitsdaten. "Es ist ehrlicherweise eigentlich ein Skandal, dass die forschende Industrie zurückgreifen muss auf Daten in andern Ländern, obwohl Deutschland unglaublich viel Gesundheitsdaten hat." Der Zugang zu solchen Daten sei wichtig für die Innovations - und Investitionsfreudigkeit von Unternehmen.