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Söder: Ziel ist 'einigermaßen normales Weihnachtsfest'

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Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat beim digitalen Bezirksparteitag der CSU Niederbayern die Corona-Einschränkungen verteidigt und zugleich Hoffungen für Weihnachten gemacht.

09 November 2020, Bavaria, Munich: Markus Söder (CSU), party chairman and Minister President of Bavaria, is wearing a KN95 mouth-and-nose protector with the CSU symbols lion and rhombus at the party headquarters before his press statement before the start of the CSU executive committee meeting. Photo: Sven Hoppe/dpa (Photo by Sven Hoppe/picture alliance via Getty Images)
Markus Söder (Bild: Getty Images)

(dpa-AFX) - "Unser Ziel muss sein, ein einigermaßen normales Weihnachtsfest zu feiern", sagte Söder, der am Samstag auch an einer Internet-Landesversammlung der bayerischen Jungen Union teilnahm.

"Wir müssen die Kontakte jedes Einzelnen um ein Dreiviertel senken", mahnte Söder vor rund 400 zugeschalteten Delegierten und Gästen der Niderbayern-CSU. Die Inzidenzzahl müsse unter 50 sinken.

Mögliche Verlängerung der Einschränkungen

Söder stimmte die Delegierten auch auf eine mögliche Verlängerung der Einschränkungen ein. Wirtschaftshilfen, insbesondere für die Gastronomie und den Kulturbereich, werde es ausreichend geben. Es bleibe auch bei dem Ziel, Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen offen zu halten - mit Maskenpflicht auch in den unteren Jahrgangsstufen und einheitlichen Regelungen. "Die Kinder sind beim Thema Maske viel gelassener als manche Eltern."

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Der CSU-Bezirksvorsitzende und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer sagte: "Wir nehmen die Sorgen ernst, genauso Kritik und Verunsicherung." Nach zehn Jahren des Wachstums und der Vollbeschäftigung habe Niederbayern eine Prüfung zu bestehen. "Wir waren jetzt immer das Höher, Schneller, Weiter gewohnt und haben vielleicht auch die ein oder andere Innovation durch Behäbigkeit und Bequemlichkeit nicht verfolgt." Umso wichtiger sei es nun, den Blick auf die Nach-Corona-Zeit zu richten. "Wohlstand ist kein Automatismus", mahnte Scheuer. Um diesen zu erhalten, brauche es vielfältige Ansätze.

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