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Ryte stockt Series A auf

Business Insider
·Lesedauer: 7 Min.

13. April 2021: In einem zweiten Abschluss seiner Series A hat das Münchner Startup Ryte noch einmal zwei Millionen Euro erhalten. Das Geld kommt vom staatlichen Fonds Bayern Kapital und erhöht die Runde von Januar auf insgesamt 8,5 Millionen Euro. Die Software des Münchner Startups soll die Qualität von Websites und die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen verbessern. Gegründet wurde Ryte 2012 von Andreas Bruckschlögl, Niels Dörje and Marcus Tandler. (Quelle: Unternehmen, lks)

Millionensumme für Berliner Blockchain-Firma

12. April 2021: Immutable Insight, ein Blockchain-Startup aus Berlin, hat eine Finanzierungsrunde in siebenstelliger Höhe abgeschlossen. Neu eingestiegen sind Daniel Hopp, Sohn von SAP-Mitgründer Dietmar Hopp, und andere nicht genannte deutsche Unternehmerfamilien, wie das Unternehmen gegenüber Financefwd mitteilte. Gestartet war Immutable Insights ursprünglich 2019 als Berater- und Analysefirma, inzwischen arbeitet das Unternehmen allerdings auch an konkreten Blockchain-Projekten. Unter anderem soll es perspektisch um Zahlungsabwicklung und Immobilen gehen. Hinter Immutable Insight steht die Blockchain-Expertin Katharina Gehra, die regelmäßig auch von der Bundesregierung als Beraterin herangezogen wird. (Quelle: financefwd.com. hue)

9. April 2021: Nach Ansicht der Beauftragten der Bundesregierung für Digitalisierung, Dorothee Bär (CSU), greift ein Digitalministerium zu kurz, um den Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden. Sie wünsche sich stattdessen ein Zukunftsministerium, schreibt sie in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Bär plädiert konkret für "die Erschaffung eines neuen Hauses, welches sich mit 'Deep Tech', also großen zukunftsweisenden Technologiefeldern, und dem sich daraus ergebenden gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Wandel holistisch auseinandersetzt". Die Kernaufgabe eines solchen Hauses sehe sie darin, dass es breiter und flexibler auf tiefgreifende Veränderungen reagieren könne. Das "Z-Ministerium" müsse als eine Art "Vorhut" Initiator von Testfeldern, Reallaboren und Pilotprojekten sein. (Quelle: FAZ, hs)

Team Europe investiert in Elektroyacht-Hersteller

9. April 2021: Das schwedische Unternehmen X Shore will mit elektrischen und vernetzten Privatbooten auf dem Markt punkten. Dafür, und auch um in den USA wachsen zu können, hat die Firma nun Kapital aufgenommen, insgesamt knapp 15 Millionen Euro fließen in der Runde. Nach eigenen Angaben wurde X Shore dabei mit 76 Millionen Euro bewertet. Angeführt wird die Investorengruppe von Team Europe, der Technologie-Holdinggesellschaft des deutschen Szenekopfs Lukasz Gadowski. X Shore hatte im März sein erstes Elektroboot offiziell vorgestellt. (Quelle: Unternehmen, ho.)

Delivery-Hero-Mitgründer soll Zalando-Aufsichtsrat werden

8. April 2021: Der Chef und Mitgründer des Essenslieferdienstes Delivery Hero, Niklas Östberg, soll in den Aufsichtsrat von Europas größtem Online-Modehändler Zalando einziehen. Dort werde er Jørgen Madsen Lindemann ablösen, teilte Zalando mit. Lindemann gehört dem Gremium seit 2016 an und stellt sich nicht mehr zur Wiederwahl. „Niklas ist ein erfahrener CEO eines globalen Plattform-Unternehmens, das in vielen Märkten agiert, in denen auch Zalando tätig ist“, begründete die Aufsichtsratsvorsitzende Cristina Stenbeck die Entscheidung. Östberg soll auf der Hauptversammlung am 19. Mai gewählt werden. (Quelle: Reuters, tib)

Gorillas expandiert in die USA

8. April 2021: Der Berliner Lebensmittel-Lieferdienst Gorillas expandiert massiv weiter. Aktuelle Jobausschreibungen zeigen, dass das Unternehmen erste Führungskräfte für einen Start in den USA sucht. „Als General Manager sind Sie dafür verantwortlich, die Präsenz von Gorillas in New York City - und den USA - von Anfang an aufzubauen”, heißt es unter anderem auf der Website. Auch Fahrer werden gesucht. Damit stößt Gorillas in das Territorium seines einstigen Vorbilds vor, den US-Lieferdienst Gopuff. Gorillas ist derzeit in 13 Städten aktiv und unterhält 40 Standorte. Mittlerweile eröffnet der Lieferdienst wöchentlich mindestens ein neues Lager. Erst vor zwei Wochen war Gorillas im Zuge einer 245-Millionen-Euro-Runde zum Einhorn mit Milliardenbewertung aufgestiegen. (Quelle: Unternehmen/Gründerszene, hue)

Millionensumme für Porridge-Startup Haferkater

8. April 2021: Zentis steigt beim Porridge-Startup Haferkater ein. Zusammen mit dem Bestandsinvestor Katjesgreenfood und Alexander Eberl von der Systemgastronomie-Unternehmensberatung Whitespace Partners investiert das Unternehmen einen siebenstelligen Betrag. Haferkater verkauft in Deutschland vor allem an Bahnhöfen frisch gekochten Porridge. Das neue Kapital soll unter anderem in die Gewinnung neuer Franchise-Partner und Standorte fließen. (Quelle: Unternehmen, tib)

CO2-App aus Wien sammelt 2 Millionen ein

6. April 2021: Inoqo hat in der aktuellen Finanzierungsrunde zwei Millionen Euro erhalten. Geld gab es unter anderem von den Runtastic-Mitgründern Alfred Luger und Christian Kaar, die ihr Geld mit dem Exit an Adidas gemacht haben. Inoqo aus Wien baut eine App, die den CO2-Fußabdruck von Lebensmitteleinkäufen trackt. Gegründet wurde das Startup im Sommer 2020, unter anderem von Markus Linder, zuvor Gründer der digitalen Kaufberatung Zoovu. (Quelle: Unternehmen, gr)

Charles holt sich 6,4 Millionen Euro für seine Whatsapp-Shopping-Software

6. April 2021: Das Berliner Startup Charles hat sich eine Seed-Finanzierung in Höhe von 6,4 Millionen Euro gesichert. Die Hauptinvestoren der aktuellen Runde sind der Risikokapitalgeber Accel und der Münchener VC HV Capital, wie das Unternehmen am Dienstagmorgen bekannt gab. Charles bietet seit 2020 eine SaaS-Lösung an, die es Händlern ermöglicht, ihre Produkte über Whatsapp und andere Chat-Apps zu verkaufen. Hinter der Idee stecken Kapten & Son Mitgründer Artjem Weissbeck und Ex-McKinsey-Berater Andreas Tussing. (Quelle: Unternehmen, hs)

5,2 Millionen Euro für Satelliten-Startup

6. April 2021: Mehr als 5,2 Millionen Euro hat das Berliner Satelliten-Startup LiveEO in seiner Series A erhalten. Das Geld kam vom Altgesellschafter Dieter von Holtzbrinck Ventures, der bereits 2019 einen Millionenbetrag gab. Obendrein unterstützten Btov Partners, der finnische Greentech-Fonds Helen Ventures, Motu Ventures aus Berlin und Andreas von Bechtolsheim, einer der ersten Google-Investoren aus dem Silicon Valley, die Runde. LiveEO wurde 2017 gegründet und analysiert Satellitenbilder, um zu erkennen, wo Gefahren für Bahnstrecken, Stromleitungen und Pipelines drohen. (Quelle: Unternehmen, lks)

3,8 Millionen für Anti-Herzinfarkt-Startup Vantis

1. April 2021: Das Münchner Health-Startup Vantis hat eine Seed-Finanzierung über 3,8 Millionen Euro erhalten. Investiert haben Btov, Firstminute Capital und mehrere Business Angels. Vantis entwickelt eine digitale Therapielösung für Herz-Kreislauf-Patienten, mit der unter anderem Herzinfarkte verhindert werden sollen. Diese soll im zweiten Halbjahr 2021 auf den Markt kommen. (Quelle: Unternehmen, tib)

Flightright übernimmt dänischen Wettbewerber

31. März 2021: Das Berliner Startup für Fluggastrechte Flightright hat das Kopenhagener Unternehmen Flyhjælp aufgekauft. Über eine Summe schweigen die Parteien auf Gründerszene-Nachfrage. Beide Legaltech-Startups kümmern sich darum, Entschädigungen für verspätete oder stornierte Flüge ihrer Nutzer zu erlangen. Die Berliner von Flightright seit 2010, Flyhjælp seit 2015. Der dänische Wettbewerber kümmert sich von Kopenhagen aus nun um den nordeuropäischen Markt. Die Gründer und Brüder Gustav und Johan Thybo leiten das Team dort weiterhin. (Quelle: Unternehmen, lks)

Batterie-Startup Betteries holt sich 2,1 Millionen

29. März 2021: Das Berliner Startup Betteries hat eine erste Anschubfinanzierung in Höhe von rund 2,1 Millionen Euro abgeschlossen. Angeführt wurde die Runde von den VCs Factor-E Ventures und Beyond Black, zudem beteiligten sich auch das Münchner Family Office Isar AG und bestehende Gesellschafter am Unternehmen. Betteries wurde 2018 vom bayerischen Maschinenbauingenieur Rainer Hönig gegründet und will alte E-Auto-Batterien zweitverwerten. Der Fokus des Unternehmens liegt dabei auf Entwicklungsländern. Hier sollen die Batterien beispielsweise Benzin- und Dieselaggregate ersetzen, die für eine Million Tonnen klimaschädliches CO2 sorgen. (Quelle: Unternehmen, hue)

Lukasz Gadowski steigt bei Batterie-Startup Theion ein

26. März 2021: Das Berliner Batterie-Startup Theion holt sich frisches Geld, um seine Lithium-Schwefel-Akkus für E-Autos weiterzuentwickeln. „Die neue Finanzierung ist ein enormer Schub für unsere Pläne, die sichersten, grünsten und leistungsstärksten Batterien auf dem Planeten herzustellen”, teilten die Gründer Florian Ruess und Marek Slavik via Linkedin mit. Für die Seed-Runde konnte Theion die Investmentfirma Team Europe von Seriengründer Lukasz Gadowski als Lead gewinnen. Zur Höhe der Finanzierung wollte sich das Unternehmen auf Anfrage von Gründerszene nicht äußern. (Quelle: Unternehmen, hs)