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Russland: Abkommen über Export von ukrainischem Getreide geplant

MOSKAU (dpa-AFX) - Nach wochenlangem Ringen um die Ausfuhr des in der Ukraine durch Russlands Krieg blockierten Getreides ist die Einigung nach Angaben aus Moskau unterschriftsreif. Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu sei in die Türkei gereist, um in Istanbul ein Abkommen zu unterzeichnen, teilte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Freitag der Agentur Interfax zufolge mit. Es wurde unter Vermittlung der Vereinten Nationen ausgehandelt. "Wir können bestätigen, dass die Unterzeichnung vorbereitet wird. Aber lassen Sie uns abwarten, wir werden noch nicht vorschnell agieren."

Für Kiew soll Infrastrukturminister Olexander Kubrakow das Abkommen unterzeichnen, für die Vereinten Nation UN-Generalsekretär António Guterres. Geplant ist die Unterzeichnung 15.30 Uhr (MESZ) in Istanbul.

Peskow betonte, dass es sehr wichtig sei, dass das ukrainische Getreide auf den Weltmarkt komme. Russischen Medien zufolge geht es um rund 25 Millionen Tonnen. Die Ukraine gehört zu den wichtigen Exporteuren etwa von Weizen und Mais.

Der russische Präsident Wladimir Putin hatte am Dienstag mit seinem türkischen Kollegen Recep Tayyip Erdogan bei einem Treffen in der iranischen Hauptstadt Teheran über den Konflikt um das Getreide gesprochen. "Putin hat gesagt, dass vor dem Hintergrund der Ernährungskrise, die sich herausbildet, es sehr wichtig ist, die Blockade der Lieferwege zu den Weltmärkten auch für Düngemittel, für Lebensmittel und für Getreide aufzuheben."

Russland hatte stets Vorwürfe des Westens und der Ukraine zurückgewiesen, für die Blockade der ukrainischen Getreideausfuhren verantwortlich zu sein. Moskau machte für die Krise wiederum die Ukraine verantwortlich, weil die sich weigere, Seeminen zu räumen. Die Ukraine setzt nach eigenen Angaben die Minen zur Verteidigung und zum Schutz vor russischen Kriegsschiffen ein.

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