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Rumänien hofft auf den Booster-Effekt - 3. Impfung ist möglich

·Lesedauer: 1 Min.

In Rumänien können sich seit heute Menschen mit einer dritten Impfung gegen das Coronavirus schützen lassen. Die Behörden empfehlen die dritte Dosis für gefährdete Personen, also Menschen ab 65 Jahren bzw. wenn ein geringer Immunschutz vorliegt. Außerdem können auch Ärztinnen und Lehrer eine Booster-Impfung bekommen, sofern ihre zweite Dosis vor mindestens sechs Monaten erfolgte.

Viele Corona-Patienten auf Intensivstationen

Die Corona-Lage im Land ist angespannt - die Krankenhäuser füllen sich schon wieder mit Covid-19-Patienten. Cadar Genoveva, Leiterin einer Intensivstation im Marius Nasta Institut in Bukarest, erzählt von einem jungen Patienten: "Er hat nicht an das Virus und noch weniger an den Impfstoff geglaubt. Jetzt bereut er es, er glaubt daran und will sich nun impfen lassen."

Niedrige Impfquote

In Rumänien liegen die Impfraten im Vergleich zur Europäischen Union weit zurück. Während in der EU rund 72 Prozent Erwachsenen vollständig geimpft sind, haben in dem süd-ost-europäischen Land erst etwa 33 Prozent zwei Immunisierungen erhalten. Experten sehen vor allem immer wiederkehrende Falschnachrichten sowie ein mangelndes Vertrauen in die Politik als Ursache für die niedrige Impfquote.

Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität im US-amerikanischen Baltimore hat die Pandemie in Rumänien bislang 36.658 Menschen das Leben gekostet. In den vergangenen 28 Tagen erkrankten mehr als 102.000 Menschen an der Krankheit, 1911 starben.

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