Deutsche Märkte schließen in 5 Stunden 49 Minuten
  • DAX

    13.981,91
    +99,61 (+0,72%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.657,03
    +16,48 (+0,45%)
     
  • Dow Jones 30

    31.261,90
    +8,77 (+0,03%)
     
  • Gold

    1.845,10
    +3,90 (+0,21%)
     
  • EUR/USD

    1,0562
    -0,0026 (-0,2429%)
     
  • BTC-EUR

    28.467,31
    +295,30 (+1,05%)
     
  • CMC Crypto 200

    650,34
    -23,03 (-3,42%)
     
  • Öl (Brent)

    110,35
    +0,46 (+0,42%)
     
  • MDAX

    29.199,95
    +165,84 (+0,57%)
     
  • TecDAX

    3.073,26
    +27,42 (+0,90%)
     
  • SDAX

    13.197,31
    +51,87 (+0,39%)
     
  • Nikkei 225

    26.739,03
    +336,19 (+1,27%)
     
  • FTSE 100

    7.389,98
    +87,24 (+1,19%)
     
  • CAC 40

    6.285,24
    +12,53 (+0,20%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.354,62
    -33,88 (-0,30%)
     

ROUNDUP: Satellitenaufnahmen weisen auf mögliches Massengrab bei Mariupol hin

·Lesedauer: 1 Min.

MARIUPOL (dpa-AFX) - In der Nähe der von russischen Truppen belagerten Hafenstadt Mariupol im Südosten der Ukraine deuten Satellitenbilder auf ein mögliches Massengrab hin. Der US-Satellitenfotodienst Maxar verbreitete Aufnahmen, die in dem Vorort Manhusch mehrere ausgehobene Grabstellen zeigen sollen. Örtliche Behörden sprechen davon, dass dort Tausende Zivilisten begraben sein sollen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor von Zehntausenden Toten in der wochenlang umkämpften Hafenstadt gesprochen.

Die ukrainischen Angaben waren von unabhängiger Seite nicht überprüfbar. Selenskyj hat sich zu dem mutmaßlichen Massengrab bisher nicht öffentlich geäußert. Die Informationen gehen auf den Stadtrat von Mariupol und von Bürgermeister Wadym Bojtschenko zurück, die in Bezug auf die Satellitenbilder von Gräbern für bis zu 9000 Leichen sprechen. Sie sind selbst aber nicht mehr an Ort und Stelle.

Das mutmaßliche Massengrab befindet sich am nordwestlichen Ortsrand, der knapp 20 Kilometer Luftlinie von Mariupol entfernt liegt. Satellitenfotos vom 3. April zeigen weit über 200 mögliche Grabstellen in mehreren Reihen, ausgehoben auf einer Länge von mehr als 300 Metern neben einer Straße. Die angeblichen Grabstellen sind auf den Aufnahmen als dunkle Flächen neben dem Aushub zu erkennen.

Auf Telegram schrieb der Stadtrat, die Leichen seien seinen Quellen zufolge in mehreren Lagen in das Massengrab geworfen worden. Der Großteil der Grabstellen entstand Satellitenaufnahmen zufolge ab dem 26. März. Die Gegend von Manhusch war schon in der Frühphase des Krieges unter russische Besatzung gefallen.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.