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ROUNDUP: Griechische Seeleute streiken - Fähren bleiben in den Häfen

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ATHEN (dpa-AFX) - Seit Mittwochmorgen um 6.00 Uhr haben die griechischen Seeleute für 48 Stunden die Arbeit niedergelegt. Landesweit blieben Fähren und andere Schiffe in den Häfen. Zum Streik aufgerufen hat die Panhellenische Gewerkschaft für Schifffahrt (PNO). Sie fordert einen Tarifvertrag mit "echten, erheblichen Aufstockungen" der Löhne und Gehälter - sie seien seit 2019 unverändert.

Die Gewerkschaft kritisiert darüber hinaus schlechte Arbeitsbedingungen: Auf den Fähren werde immer weniger Personal eingesetzt, was die Arbeitgeber zu Unrecht mit der Corona-Pandemie begründeten. Die Seeleute behalten sich Medienberichten zufolge eine weitere Eskalation des Konflikts vor - so könnten bald neue Streiks drohen. Am Vormittag gab es in mehreren großen Häfen Kundgebungen.

Für viele griechische Inselbewohner bedeutet der Ausstand, für zwei Tage vom Festland abgeschnitten zu sein, sofern es auf dem jeweiligen Eiland keinen Flughafen gibt. Auch Touristen sind betroffen; zwar ist die diesjährige Saison offiziell vorbei, doch vor allem auf südlichen Inseln wie Kreta genießen immer noch etliche ausländische Besucher Temperaturen von bis zu 25 Grad.

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