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ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Bankaktien verhelfen Wall Street zur Erholung

NEW YORK (dpa-AFX) -Die Sorgen der Anleger wegen der jüngsten Turbulenzen im US-Bankensektor haben am Montag weiter nachgelassen. Die Risikobereitschaft der Anleger an der New Yorker Wall Street stieg wieder, was am Markt auf gleich mehrere Ursachen zurückgeführt wurde.

So verteidigte Michael Barr, der stellvertretende Vorsitzende der Fed für die Bankenaufsicht, die Maßnahmen der Aufsichtsbehörden und sagte, dass das Bankensystem "solide und widerstandsfähig" sei. Die US-Regierung erwägt laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Bloomberg außerdem, ihre Unterstützung für angeschlagene Banken auszuweiten. Und die First Citizen Bank will wesentliche Teile der schwer angeschlagenen Silicon Valley Bank (SVB) übernehmen. Deren Kollaps gilt als einer der Auslöser der jüngsten Bankenturbulenzen.

Der Dow Jones Industrial US2605661048 beendete den Tag mit einem Plus von 0,60 Prozent auf 32 432,08 Punkte. Der marktbreite S&P 500 US78378X1072 stieg um 0,16 Prozent auf 3977,53 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 US6311011026 allerdings, der nach dem Handelsstart in die Verlustzone gedreht war, gab letztlich um 0,74 Prozent auf 12673,07 Punkte nach. Alle drei Indizes hatten am Freitag nach anfänglichen Verlusten zur Erholung angesetzt und auch im Verlauf der vergangenen Woche Gewinne verbucht.

Dass die SVB US78486Q1013 in wesentlichen Teilen von First Citizens Bank übernommen wird, ließ die Aktien der Muttergesellschaft First Citizens BancShares US31946M1036, um knapp 54 Prozent nach oben schnellen. Am 10. März war das auf Start-up-Finanzierung spezialisierte Geldhaus SVB unter staatliche Kontrolle gekommen, da es in eine Schieflage geraten war. Fed-Vize Michael Barr nannte den Zusammenbruch einen "Lehrbuchfall von Missmanagement".

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Die Anteile der First Republic Bank US33616C1009 stiegen um knapp zwölf Prozent, nachdem sie zeitweise sogar um 25 Prozent nach oben geschossen waren. Laut Bloomberg erwägt die US-Regierung weitere Unterstützungen für diese Bank, um ihr mehr Zeit zur Verbesserung ihrer Bilanz zu geben. Andere Regionalbanken wie Pacwest US6952631033, Comerica US2003401070 und Western Alliance US9576381092 legten im Gefolge um drei bis gut fünf Prozent zu.

Nach den jüngsten Kursverlusten der Branchengrößen gehörten auch diese wieder zu den Gewinnern: Für die Papiere von JPMorgan US46625H1005 ging es um knapp drei Prozent hoch und für Goldman Sachs US38141G1040 um knapp zwei Prozent. Im S&P 100 erholten sich die Anteile von Morgan Stanley US6174464486, Citigroup US1729674242 und Bank of America US0605051046 um bis zu fünf Prozent.

Dagegen wurden Papiere von Impfstoffherstellern gemieden. Biontech US09075V1026 aus Mainz enttäuschte zur Vorlage des Quartalsberichts mit Aussagen zu erwarteten Covid-19-Impfstoffumsätzen. An der Nasdaq ging es daraufhin um 3,6 Prozent abwärts, während die Aktien des größeren Partners Pfizer US7170811035 um 0,4 Prozent nachgaben. Die Anteile der Biontech-Konkurrentin Moderna US60770K1079 gaben im Nasdaq-100-Index um 1,7 Prozent nach.

Der Euro EU0009652759 wurde zuletzt mit 1,0799 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,0773 (Freitag: 1,0745) Dollar fest. Der Dollar hatte damit 0,9282 (0,9306) Euro gekostet. Am US-Rentenmarkt gaben Staatsanleihen deutlich nach. Der Terminkontrakt für zehnjährige Anleihen (T-Note-Future) fiel um 1,05 Prozent auf 114,89 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Staatspapiere stieg im Gegenzug auf 3,54 Prozent./ck/he

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---