Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    18.693,37
    +2,05 (+0,01%)
     
  • Euro Stoxx 50

    5.035,41
    -2,19 (-0,04%)
     
  • Dow Jones 30

    39.069,59
    +4,33 (+0,01%)
     
  • Gold

    2.335,20
    -2,00 (-0,09%)
     
  • EUR/USD

    1,0850
    +0,0032 (+0,29%)
     
  • Bitcoin EUR

    63.481,05
    +143,05 (+0,23%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.445,60
    -22,50 (-1,53%)
     
  • Öl (Brent)

    77,80
    +0,93 (+1,21%)
     
  • MDAX

    27.124,24
    -69,61 (-0,26%)
     
  • TecDAX

    3.437,37
    -12,59 (-0,36%)
     
  • SDAX

    15.168,44
    +66,15 (+0,44%)
     
  • Nikkei 225

    38.646,11
    -457,11 (-1,17%)
     
  • FTSE 100

    8.317,59
    -21,64 (-0,26%)
     
  • CAC 40

    8.094,97
    -7,36 (-0,09%)
     
  • Nasdaq Compositive

    16.920,79
    +184,76 (+1,10%)
     

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow fällt auf tiefsten Stand seit Mitte Januar

NEW YORK (dpa-AFX) -Kursgewinne zum Wochenauftakt an den US-Börsen haben nicht lange Bestand gehabt. Der Leitindex Dow Jones Industrial US2605661048, der am Montag im frühen Handel noch um gut ein Prozent zulegen konnte, drehte anschließend ins Minus und weitete die Verluste aus. Möglicherweise machte die Zuspitzung des Konflikts im Nahen Osten den Investoren doch zu schaffen. Auch Europas Börsen hatten zuvor einen Teil ihrer anfänglichen Aufschläge wieder abgeben müssen.

Der Dow verlor 0,65 Prozent auf 37 735,11 Zähler und fiel auf den tiefsten Stand seit Mitte Januar. Vom Rekordhoch im März knapp unter 40 000 Zählern hat sich der Dow zuletzt immer weiter entfernt.

Der marktbreite S&P 500 US78378X1072 verlor zum Wochenbeginn 1,20 Prozent auf 5061,82 Zähler. Für den technologielastigen Nasdaq 100 US6311011026 ging es mit minus 1,65 Prozent auf 17 706,83 Punkte auf den tiefsten Stand seit Mitte Februar.

Auch überraschend robuste Daten vom Einzelhandel in den USA könnten die Kauflaune der Anleger gedämpft haben. Die Umsätze stiegen im März stärker als erwartet. Gute Konjunkturdaten lasten derzeit tendenziell auf der Hoffnung vieler Investoren, dass die US-Notenbank Fed die Leitzinsen bald senkt. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen erklomm am Montag den höchsten Stand seit November vergangenen Jahres.

WERBUNG

Auf Rang eins im Dow Jones Industrial lagen die Aktien von Goldman Sachs mit einem Aufschlag von 2,9 Prozent. Das Geldhaus habe im ersten Geschäftsquartal vor allem im Handel mit festverzinslichen Wertpapieren und Aktien gut abgeschnitten, lobte Analyst Brennan Hawken von UBS. Im Fahrwasser von Goldman Sachs hielten sich auch die Papiere anderer Banken wie Morgan Stanley US6174464486 und Wells Fargo US9497461015 gut.

Zu den Verlierern zählten Tesla US88160R1014 mit einem Minus von 5,6 Prozent und Apple US0378331005 mit minus 2,2 Prozent. Tesla will angesichts der Flaute am Elektroautomarkt und zuletzt schwacher Verkäufe weltweit mehr als jede zehnte Stelle im Unternehmen streichen. Bei Apple kam schlecht an, dass der iPhone-Hersteller im Smartphone-Markt im vergangenen Quartal nach Berechnungen von Marktforschern wieder hinter Samsung KR7005930003 zurückgefallen ist.

Der SAP DE0007164600-Rivale Salesforce US79466L3024 will einem Pressebericht zufolge den Datenmanagementsoftware-Anbieter Informatica US45666Q1022 übernehmen. Salesforce-Aktien büßten als größter Verlierer im Dow 7,3 Prozent ein. Die Gespräche befänden sich in einem späten Stadium, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Insider. Ein Problem sei, dass der diskutierte Übernahmepreis wegen des kräftigen Kursanstiegs im laufenden Jahr inzwischen unter dem aktuellen Börsenpreis liege. Aktien von Informatica sackten um 6,5 Prozent ab.

Der Euro EU0009652759 gab nach und notierte zuletzt auf 1,0625 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,0656 (Freitag: 1,0652) festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,9384 (0,9387) Euro gekostet.

US-Staatsanleihen gerieten unter Druck. Der Terminkontrakt für zehnjährige Anleihen (T-Note-Future) fiel um 0,69 Prozent auf 107,94 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Staatspapiere stieg im Gegenzug auf 4,62 Prozent./bek/he

--- Von Benjamin Krieger, dpa-AFX ---