Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    18.002,02
    -263,66 (-1,44%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.839,14
    -96,36 (-1,95%)
     
  • Dow Jones 30

    38.589,16
    -57,94 (-0,15%)
     
  • Gold

    2.348,40
    +30,40 (+1,31%)
     
  • EUR/USD

    1,0709
    -0,0033 (-0,31%)
     
  • Bitcoin EUR

    61.838,35
    -694,89 (-1,11%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.404,37
    -13,50 (-0,95%)
     
  • Öl (Brent)

    78,49
    -0,13 (-0,17%)
     
  • MDAX

    25.719,43
    -355,68 (-1,36%)
     
  • TecDAX

    3.353,26
    -47,31 (-1,39%)
     
  • SDAX

    14.367,06
    -256,23 (-1,75%)
     
  • Nikkei 225

    38.814,56
    +94,09 (+0,24%)
     
  • FTSE 100

    8.146,86
    -16,81 (-0,21%)
     
  • CAC 40

    7.503,27
    -204,75 (-2,66%)
     
  • Nasdaq Compositive

    17.688,88
    +21,32 (+0,12%)
     

ROUNDUP/Aktien New York: Erneut keine gemeinsame Richtung - Dow schwächelt

NEW YORK (dpa-AFX) -Die wichtigsten US-Aktienindizes haben am Mittwoch einmal mehr keine gemeinsame Richtung gefunden. Während vorbörslich veröffentlichte Daten vom Arbeitsmarkt kaum bewegt hatten, verpassten Einkaufsmanagerindizes dem Dow Jones Industrial US2605661048 einen kleinen Dämpfer. Der Leitindex drehte nach moderaten Anfangsgewinnen ins Minus und verlor zuletzt 0,13 Prozent auf 38 662,80 Punkte.

Der marktbreite S&P 500 US78378X1072 schaffte dagegen einen Anstieg um 0,50 Prozent auf 5318,03 Punkte. Unbelastet von den Daten zeigte sich auch der von Technologietiteln geprägte Auswahlindex Nasdaq 100 US6311011026, der um 1,16 Prozent auf 18 870,65 Zähler anzog.

Die Privatwirtschaft in den USA hat im Mai weniger Stellen geschaffen als erwartet, wie der Arbeitsmarktdienstleister ADP mitteilte. Zudem wurde der Beschäftigungsaufbau im Vormonat nach unten revidiert. "Der Beschäftigungszuwachs und das Lohnwachstum verlangsamen sich mit Blick auf die zweite Jahreshälfte", sagte Nela Richardson, Chefvolkswirtin bei ADP. "Der Arbeitsmarkt ist solide, aber wir beobachten bemerkenswerte Schwachstellen sowohl bei den Produzenten als auch bei den Verbrauchern."

Für den viel beachteten, monatlichen Arbeitsmarktbericht der US-Regierung seien die ADP-Daten zwar kein verlässlicher Indikator, konstatierte Ian Shepherdson von Pantheon Macroeconomics. Sie passten aber zur von ihm erwarteten Beschäftigungsentwicklung.

WERBUNG

Der US-Arbeitsmarktbericht gilt als wichtiger Faktor für die Geldpolitik der amerikanischen Notenbank Fed. Eine Abkühlung des Arbeitsmarktes würde den Hoffnungen der Anleger auf eine Zinssenkung neue Nahrung geben und insbesondere dem Technologiesektor helfen.

Hingegen belegte der Einkaufsmanagerindex des Institute for Supply Management (ISM) für den vergangenen Monat eine überraschend deutliche Stimmungsaufhellung im US-Dienstleistungssektor. Eine zweite Schätzung von S&P Global zur Stimmung im Dienstleistungssektor entsprach derweil den Erwartungen.

Die Aktien von Dow-Spitzenreiter Intel US4581401001 gewannen am Mittwoch 1,6 Prozent. Der Halbleiterkonzern holt bei seiner neuen Chipfabrik in Irland einen Finanzinvestor an Bord und bekommt dafür eine Geldspritze von elf Milliarden US-Dollar. Die Firma Apollo Global Management US03769M1062 wird der führende Investor beim Erwerb eines Anteils von 49 Prozent an der Fab 34 genannten Anlage. Intel investierte bisher 18,4 Milliarden Dollar in die Fabrik. Die Apollo-Titel verteuerten sich um 1,8 Prozent.

Bei Hewlett Packard Enterprise US42824C1099 stand anfangs ein Kurssprung von 16 Prozent zu Buche und damit der deutlichste Anstieg an einem Tag seit dem Jahr 2016. Zuletzt behaupteten die Aktien ein Plus von gut 12 Prozent. Der Anbieter von Computerhardware übertraf mit seinen Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal die Markterwartungen und hob seine Jahresziele an.

Die Anteilsscheine von Crowdstrike US22788C1053 gewannen 6,2 Prozent und zählten damit zu den besten Werten im Nasdaq 100. Das Unternehmen für Sicherheitssoftware legte Ergebnisse für das erste Geschäftsquartal vor, die die Konsensschätzungen übertrafen. Zudem hob Crowdstrike den Ausblick für das Geschäftsjahr an.

Bei Walkme IL0011765851 konnten sich die Anleger sogar über einen Kurssprung von rund 42 Prozent auf 13,72 US-Dollar freuen. SAP DE0007164600 will mit der Übernahme des israelischen Anbieters WalkMe IL0011765851 sein Angebot zur Analyse von Geschäftsprozessen ausbauen. Europas größter Softwarehersteller will dafür 1,5 Milliarden US-Dollar in bar zahlen, was 14 Dollar je Aktie entspricht.