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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dow-Rekord zieht Dax nicht mehr mit

·Lesedauer: 2 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Euphorie am deutschen Aktienmarkt hat am Dienstag merklich nachgelassen. Auch das Rekordhoch des Dow Jones Index <US2605661048> vom Vorabend konnte Anleger hierzulande nicht mehr zu Käufen animieren. Der Dax <DE0008469008> trat im frühen Handel mit 13 138 Punkten auf der Stelle.

"Die Aktienmärkte bleiben gefangen im Spannungsfeld zwischen Impfstoff-Hoffnung und Covid-19 Lockdown", erklärte Marktbeobachter Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Die nach den jüngsten Kursgewinnen mittlerweile hohen Bewertungen ließen die Anleger etwas vorsichtiger agieren.

Der MDax <DE0008467416> der 60 mittelgroßen Werte verlor im frühen Handel knapp ein halbes Prozent auf 28 597 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> lag mit 0,13 Prozent im Minus bei 3462 Punkten.

Die bloße Hoffnung auf einen Ausweg aus der Krise treibt die Börsen nicht mehr so stark an wie noch vor einer Woche. Am Vortag war eine von der Aussicht auf einen weiteren wirksamen Corona-Impfstoff befeuerte Kurs-Rally abgeflaut. In New York reichte es zwar für einen neuen Rekord des Dow Jones Industrial <US2605661048>, international gesehen halten sich Anleger aber eher bedeckt. In Asien war das Bild durchwachsen.

Am Dienstag rücken nun neben den Neuigkeiten zum Kampf gegen das Coronavirus neue Wirtschaftsdaten aus den USA ins Blickfeld. Daten aus dem Einzelhandel und der Industrie könnten neue Anhaltspunkte liefern, wie sehr die Pandemie den privaten Konsum und die Wirtschaft belastet.

Bei Einzeltiteln ist die Lage ruhig. Aktien von Zooplus <DE0005111702> stiegen um 2,8 Prozent nach der Veröffentlichung endgültiger Geschäftszahlen für die ersten neun Monate des Jahres. Händler lobten, der Tierbedarfshändler habe hohe Barmittel erwirtschaftet.

Die gebeutelten Aktien von Wirecard <DE0007472060> zogen um 11 Prozent an auf den höchsten Stand seit Mitte Oktober. Der insolvente Zahlungsabwickler verkauft das Kerngeschäft an die spanische Bank Santander <ES0113900J37>. Finanzielle Details wurden nicht genannt.

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