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ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Weitere Gewinne - Stoxx 50 auf Hoch seit 2001

PARIS/LONDON (dpa-AFX) -Die anhaltende Zuversicht der Anleger hat den europäischen Aktienmärkten am Freitag weitere Gewinne beschert. "Die optimistischen Investoren haben derzeit das Sagen an den Aktienmärkten", stellte Marktexperte Andreas Lipkow fest. Das sollte den Blick aber nicht von den weiterhin bestehenden Risiken ablenken, warnte Analyst Pierre Veyret vom Handelshaus ActivTrades. Inflation, holperiges chinesisches Wirtschaftswachstum und Bankensektor seien nur einige der Themen, die nach einer Lösung des US-Schuldenstreits wieder auf die Tagesordnung kommen könnten.

Der EuroStoxx 50 EU0009658145 als Leitindex des Euroraums hatte im Tagesverlauf den höchsten Stand seit November 2021 erreicht und schloss 0,64 Prozent im Plus bei 4395,30 Punkten. Auf Wochensicht bedeutet dies ein Plus von 1,79 Prozent. Der währungsgemischte Stoxx Europe 50 EU0009658160 gewann am Freitag 0,57 Prozent auf 4075,35 Punkte, nachdem er zwischenzeitlich so hoch notiert hatte wie zuletzt Mitte 2001.

Der französische Cac 40 FR0003500008 stieg um 0,61 Prozent auf 7491,96 Punkte, und der britische FTSE 100 GB0001383545 legte um 0,19 Prozent auf 7756,87 Prozent zu. Schweizer Aktien holten die Entwicklung der Europabörsen mit merklichen Aufschlägen nach. In Zürich hatte am Donnerstag wegen des Feiertags kein Handel stattgefunden.

An der Spitze des europäischen Branchentableaus standen die Finanzdienstleister. Hier stützten die Gewinne des Schwergewichts UBS CH0244767585, das wie andere Schweizer Werte nach der Feiertagspause deutlich anzog. Die Aktien stiegen um 3,7 Prozent.

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Im Pharmabereich fielen die Aktien von Novartis CH0012005267 um 0,6 Prozent. Händler nannten als einen möglichen Grund Verkäufe zugunsten von Roche CH0012032048. Novartis-Aktien hatten sich seit Anfang Dezember deutlich besser entwickelt als Roche, die nun um 1,7 Prozent nach oben kletterten.

Zum anderen wurde auf einen skeptischen Analystenkommentar der US-Bank JPMorgan verwiesen. Die auf der Krebsforschungskonferenz Asco erwarteten Daten zur Natalee-Studie zum Krebsmittel Kisqali könnten für Anleger eine bittere Pille werden mit Blick auf Wirksamkeit des Mittels und auch die kommerziellen Chancen, schrieb der Experte Richard Vosser.