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ROUNDUP 2: Reisebeschränkungen für Portugal und Großbritannien werden gelockert

·Lesedauer: 2 Min.

(Neu: Infektionszahlen und mehr Hintergrund)

BERLIN (dpa-AFX) - Die Bundesregierung lockert die wegen der Verbreitung besonders ansteckender Corona-Varianten verhängten Einreisebeschränkungen für Portugal, Großbritannien und Nordirland, Russland, Indien und Nepal. Am Mittwoch werden die fünf Länder vom Virusvariantengebiet zum Hochinzidenzgebiet zurückgestuft, wie das Robert Koch-Institut am Montagabend mitteilte. Damit ist die Einreise nach Deutschland für alle Personengruppen wieder möglich. Für vollständig Geimpfte und Genesene entfällt die Quarantänepflicht ganz, für alle anderen wird sie verkürzt.

Kanzlerin Angela Merkel hatte die Reiseerleichterungen in der vergangenen Woche bereits in Aussicht gestellt. Hintergrund ist, dass die Delta-Variante des Coronavirus nun auch in Deutschland schon sehr weit verbreitet ist. Der eigentliche Zweck der drastischen Reisebeschränkungen - die Ausbreitung der Delta-Variante zu bremsen - hat sich damit weitgehend erledigt.

Indien war bereits Ende April als Virusvariantengebiet eingestuft worden, im Mai folgten Nepal und Großbritannien. Das EU-Land Portugal und Russland kamen erst am 29. Juni hinzu. In der höchsten Corona-Risikokategorie der Virusvariantengebiete gelten drastische Einreisebeschränkungen:

- Fluggesellschaften, Bus- und Bahnunternehmen dürfen keine Personen aus Virusvariantengebieten nach Deutschland transportieren, es sei denn, sie sind deutsche Staatsbürger oder haben einen Wohnsitz in Deutschland.

- Wer aus Virusvariantengebieten nach Deutschland einreist, muss für 14 Tage in Quarantäne - auch wenn er oder sie vollständig geimpft oder genesen ist.

Mit der Herabstufung zum Hochinzidenzgebiet entfällt das Beförderungsverbot ganz, die Einreise nach Deutschland ist also für alle Personen mit allen Verkehrsmitteln wieder grundsätzlich möglich. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss nur noch für zehn Tage in Quarantäne, kann sie aber durch einen zweiten negativen Test auf fünf Tage verkürzen.

Die Infektionszahlen in den fünf herabgestuften Ländern sind weiterhin hoch, in Indien sinken die Infektionszahlen allerdings inzwischen deutlich. Am Dienstag erreichten die binnen eines Tages erfassten Corona-Neuinfektionen den niedrigsten Stand seit mehr als drei Monaten. In Russland steigen die Zahlen dagegen weiter, täglich werden weit mehr als 20 000 neue Fälle gezählt. Am Dienstag erreichte die Zahl der Corona-Todesfälle mit 737 einen neuen Höchststand.

Großbritannien ist das Land mit den höchsten Zahlen in Europa und kommt auf rund 230 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen. Portugal hat nach Zypern die höchsten Zahlen in der Europäischen Union.

Seit vorletzter Woche steigen die Infektionszahlen insgesamt in Europa. Dass es wegen der Delta-Variante zu neuen Einstufungen von Virusvariantengebieten mit harten Quarantäneregeln kommen wird, gilt aber als unwahrscheinlich - weil diese Variante eben auch in Deutschland schon stark verbreitet ist.

Mit der Herabstufung der fünf Länder sinkt die Zahl der Virusvariantengebiete weltweit am Mittwoch wieder von 16 auf 11. Die verbliebenen Ländern sind Brasilien und Uruguay in Lateinamerika, sowie neun Länder in Afrika: Südafrika, Botsuana, Eswatini, Lesotho, Malawi, Mosambik, Namibia, Sambia und Simbabwe.

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