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Robinhood beantragt Börsengang

·Lesedauer: 4 Min.
Die Aktie von Robinhood wird unter dem Ticker-Symbol „HOOD“ gehandelt.
Die Aktie von Robinhood wird unter dem Ticker-Symbol „HOOD“ gehandelt.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Robinhood hat am Donnerstag den Börsengang bei der U.S. Securities and Exchange Commission beantragt. Die provisionsfreie Aktienhandels-App wird voraussichtlich noch in diesem Monat an der Nasdaq unter dem Ticker-Symbol „HOOD“ gehandelt. Der Jahresumsatz des acht Jahre alten Unternehmens erreichte im vergangenen Jahr 959 Millionen US-Dollar, gegenüber 278 Millionen im Vorjahr.

Robinhood sagte in seinen IPO-Unterlagen, dass 17 Prozent der transaktionsbasierten Einnahmen im letzten Quartal aus Kryptowährungen stammten, gegenüber vier Prozent im Vorjahr. Innerhalb des Kryptogeschäfts kamen 34 Prozent des Umsatzes aus Dogecoin-Transaktionen. Robinhood hatte geplant, im Juni an die Börse zu gehen, verzögerte jedoch sein mit Spannung erwartetes Angebot, nachdem die Börsenaufsicht das wachsende Kryptowährungsgeschäft der Firma überprüft hatte. [Mehr bei CNBC und The Information]

Auf Gründerszene lest ihr heute: Der Markt der Zehn-Minuten-Lieferdienste boomt. Davon wollen Unternehmer profitieren. Beim Berliner Service Flink sind in der letzten Finanzierungsrunde zahlreiche prominente Szeneköpfe eingestiegen. Unsere Autorin Lisa Ksienrzyk hat sich die aktuelle Gesellschafterliste genauer angesehen. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Richard Branson will Jeff Bezos im letzten Abschnitt des Milliardär-Weltraumrennens besiegen. Virgin Galactic kündigte den nächsten Testflug für den am 11. Juli an und erklärte, dass die Mission die erste sein wird, die eine vollständige Besatzung an Bord hat: vier Personen, darunter der Brite Branson. Dieser könnte damit Bezos' geplante Reise am 20. Juli an Bord einer Blue Origin-Kapsel knapp übertreffen. Das Unternehmen gab inzwischen bekannt, dass der vierte Passagier des ersten bemannten Blue Origin-Fluges die 82-jährige Wally Funk sein wird, die erste Absolventin des Mercury 13-Programms der NASA, das 1961 Astronauten ausbildete. [Mehr bei Handelsblatt und Techcrunch]

Hepsiburada, der türkische Amazon-Konkurrent, ist erfolgreich an der New Yorker Technologiebörse Nasdaq gestartet. Das E-Commerce-Unternehmen aus Istanbul nahm 738 Millionen US-Dollar ein und kommt auf eine Bewertung von fast vier Milliarden Dollar. Das Startup, das von der Pandemie profitierte, konnte 20 Prozent seiner Anteile für zwölf Dollar pro Aktie anbieten. Gründerin Hanzade Dogan Boyner will die Gelder verwenden, um das Produktportfolio auszuweiten, etwa um Flugbuchungen oder digitale Geldüberweisungen. [Mehr bei Handelsblatt und The Information]

Amazon gibt einen neuen Ton an, zum Ende der Ära von Jeff Bezos. Das Unternehmen fügte am Donnerstag zwei neue Einträge zu seinen 14 Führungsprinzipien hinzu, darunter „Strive to be Earth’s Best Employer“ und „Success and Scale Bring Broad Responsibility“. Die Ergänzungen spiegeln die Herausforderungen wider, wenn CEO Jeff Bezos am 5. Juli von seiner Rolle zurücktritt. In seinem letzten Brief an die Aktionäre hatte Bezos anerkannt, dass Amazon einen besseren Job für die Mitarbeiter machen muss. Amazon sieht sich routinemäßiger Kritik von Mitarbeitern ausgesetzt, die dem Unternehmen eine brutale Arbeitsplatzkultur vorwerfen. Zudem ist Amazon unter zunehmendem Druck von Regulierungsbehörden und Gesetzgebern weltweit. [Mehr bei Bloomberg und CNBC]

Eine aktuelle Tesla-Model-S Limousine fing Dienstagnacht in Pennsylvania Feuer, während der Besitzer am Steuer saß. Tesla begann im Juni mit der Auslieferung des Model S Plaid, einer neuen Hochleistungsversion seiner Flaggschiff-Elektrolimousine. Elon Musk hatte zuvor erklärt, dass die Entwicklung mehr Herausforderungen als erwartet mit sich bringe. Die Anwälte des Autobesitzers teilten CNBC mit, dass er Rauch von der Rückseite seines Fahrzeugs bemerkte und versuchte, die Türen zu entriegeln und zu öffnen, sich dann aber aus dem Fahrzeug herauskämpfen musste, da die Schlösser nicht richtig funktionierten. Nachdem er das Auto verlassen hatte, begann es sich von selbst zu bewegen und wurde von Flammen erfasst. [Mehr bei CNBC]

Das tschechische Startup Rohlik, das Lebensmittel in einem zweistündigen Fenster liefert, hat neue Mittel im Wert von 119 Millionen US-Dollar aufgebracht. Damit erreicht das Unternehmen, das in Prag gegründet wurde, jetzt aber auch in Wien und Budapest tätig ist, eine Bewertung von 1,2 Milliarden Dollar. Investoren pumpen weiterhin Geld in Lebensmittellieferunternehmen in Mittel- und Westeuropa. Im Gegensatz zu größeren Namen, die nur normale Lebensmittel liefern, verkauft Rohlik auch frisches Fleisch, Milchprodukte und Gemüse von lokalen Anbietern. Laut einem Sprecher hat das Unternehmen während der Pandemie im vergangenen Jahr 350 Millionen Dollar Umsatz gemacht. Die Geldspritze wird Rohlik für die Expansion nach Italien, Frankreich und Deutschland verwenden. [Mehr bei Techcrunch]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Die Streiks bei Gorillas gehen weiter, diesmal gibt es Ärger wegen der Regenausrüstung. Der Lieferdienst bemüht sich um Deeskalation, bislang jedoch erfolgslos. Investoren beobachten die Streiks. Wird das Unternehmen Schaden nehmen? [Mehr bei Gründerszene]

Einen schönen Freitag!

Eure Gründerszene-Redaktion

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