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Riesen-Aquarium in Berlin geplatzt: Nun äußert sich der Eigentümer

In diesem Hotel platzte das Riesen-Aquarium und spülte Mobiliar und tote Fische nach draußen. - Copyright: JOHN MACDOUGALL/AFP via Getty Images
In diesem Hotel platzte das Riesen-Aquarium und spülte Mobiliar und tote Fische nach draußen. - Copyright: JOHN MACDOUGALL/AFP via Getty Images

Mit einem lauten Knall ist heute Morgen das 16 Meter hohe Großaquarium Aquadom nahe dem Berliner Alexanderplatz geborsten. Eine Million Liter Wasser fluteten dabei das umgebende Berliner Hotel Radisson und spülten Teile der Einrichtung und tote Fische auf die Straße. Zwei Menschen wurden dabei nach Polizeiangaben verletzt und ins Krankenhaus gebracht, die meisten Fische starben.

Die Ursache sei bisher noch nicht bekannt, sagten Sprecher von Polizei und Feuerwehr. Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) sprach von einer möglichen Materialermüdung. „Die Ermittlung zur Ursache ist natürlich noch nicht abgeschlossen, erste Anzeichen deuten jedoch auf eine Materialermüdung“, teilte sie der Deutschen Presse-Agentur mit.

Eigentümerfirma des Aquadoms „geschockt und massiv überrascht“

Im RBB Inforadio hat sich nun auch die Eigentümerfirma des Domaquarees geäußert. Das ist der Gebäudekomplex, zu dem neben dem Radisson Hotel auch das Aquarium Sealife und das DDR Museum gehört. Fabian Hellbusch, Sprecher bei der Union Investment Real Estate GmbH, erklärte dem Sender, vieles sei „noch sehr spekulativ“. Einen Anschlag könne man aber ausschließen.

In den nächsten Tagen würden Sachverständige und Gutachter das Gebäude betreten, dann könne man Näheres zur Ursache sagen und den Schaden auch besser beziffern. Bei der Union Investment sei man „nicht nur geschockt, sondern auch massiv überrascht“, weil der Aquadom „sehr gut gewartet wurde“ und in den Händen professioneller Betreibergesellschaften gewesen sei.

Der „Bild“ hatte Hellbusch zuvor erklärt, dass das Aquarium nach 15 Jahren Nutzung vor zwei Jahren generalüberholt worden sei. Dabei seien die Abdichtungen am Sockel erneuert und eine zusätzliche Dichtungsebene eingefügt worden. Außerdem sei der Acryl-Zylinder stellenweise ausgebessert und poliert worden. Anzeichen auf Schäden habe es keine gegeben.

sb mit dpa