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Raus aus den Schulden: Tennis-Star Boris Becker nicht mehr insolvent – doch nach Wimbledon darf er trotzdem nicht

Einer der besten Tennis-Spieler aller Zeiten: Boris Becker.  - Copyright: Arne Dedert/picture alliance via Getty Images
Einer der besten Tennis-Spieler aller Zeiten: Boris Becker. - Copyright: Arne Dedert/picture alliance via Getty Images

Der ehemalige Tennisstar Boris Becker ist nicht mehr insolvent, nachdem eine gerichtliche Entscheidung dies bestätigte. Laut seinem Anwalt Christian-Oliver Moser hat der High Court in London die Insolvenz, die seit 2017 bestand, für beendet erklärt.

„In Folge einer Einigung mit seinen Insolvenzverwaltern wurde die in 2017 eröffnete, private Insolvenz von Boris Becker durch eine gestrige Entscheidung des High Court in London rechtskräftig beendet", erklärte Moser. Weiter fügte er hinzu, dass Becker nun von allen weiteren Verpflichtungen bezüglich der Insolvenzschulden befreit sei.

Obwohl Beckers Name am Donnerstag immer noch im britischen Insolvenzregister gelistet war, bestätigte die zuständige Behörde der Dpa, dass die Aufhebung seiner Insolvenz am kommenden Samstag, dem 27. April, erfolgen werde. Die Behörde erklärte auch, dass mit der Beendigung der Insolvenz alle damit verbundenen Bedingungen und Auflagen enden.

Boris Becker darf frühestens im Oktober 2024 nach Großbritannien zurückkehren

Becker, der dreimal das Wimbledon-Turnier gewonnen hat, war im April 2022 zu einer zweieinhalbjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Der Grund dafür war, dass er während des Insolvenzverfahrens Vermögenswerte in erheblichem Umfang nicht angegeben hatte. Er wurde jedoch bereits im Dezember 2022 unter einer Regelung für ausländische Straftäter vorzeitig entlassen, sofort nach Deutschland abgeschoben und darf laut britischer Medienberichte frühestens im Oktober 2024 nach Großbritannien zurückkehren. Jetzt darf er das noch nicht.

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Trotz seiner Haftentlassung wurde das Insolvenzverfahren gegen Becker fortgeführt. Er musste weiterhin einen Teil seiner Einnahmen an die Insolvenzverwalter abführen. Hierzu hat Becker nun laut seinem Anwalt eine Vereinbarung getroffen.

Moser teilte mit, dass die Details dieser Einigung vertraulich seien und dass sich Becker "zu diesem Zeitpunkt nicht weiter zu diesem Verfahren und anderen Details äußern" werde.

Mit Material der dpa / leo