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Pro Asyl: Alle Flüchtlinge von Inseln auf EU-Staaten verteilen

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Vor dem Hintergrund der verschärften Lage an der EU-Außengrenze fordert die Hilfsorganisation Pro Asyl, alle Flüchtlinge von den griechischen Inseln auf das Festland und in andere EU-Länder zu bringen. "Angesichts des humanitären Notstandes ist ein großangelegtes Aufnahmeprogramm aus Griechenland notwendig", teilte die Organisation am Mittwoch mit. Deutschland und andere EU-Staaten müssten die sofortige Aufnahme organisieren. Pro Asyl begründete die Forderung mit Berichten über Angriffe auf verschiedene Gruppen vor Ort, die keinen Schutz durch die griechischen Behörden bekämen.

"Auf Lesbos und Chios werden Schutzsuchende, NGO-Mitarbeiter*innen und Journalist*innen von faschistischen Gruppen tätlich angegriffen", hieß es in der Erklärung. Die Flüchtlingsorganisation beklagte zudem "illegale Zurückweisungen" an der Grenze. Athen hatte entschieden, einen Monat lang keine neuen Asylanträge zu bearbeiten. Menschenrechtler kritisierten das als Völkerrechtsbruch.

Aufgebrachte Einwohner der Insel Lesbos hatten nach Medienberichten am Sonntag Migranten vorübergehend daran gehindert, aus einem Schlauchboot an Land zu gehen. Örtliche Medien berichteten zudem, Einwohner hätten Journalisten und Mitarbeiter humanitärer Organisationen attackiert. Teilweise war auch von Rechtsradikalen die Rede. Auch die Organisation Reporter ohne Grenzen hatte von Angriffen auf Migranten und Journalisten berichtet. Griechische Sicherheitskräfte setzten mehrfach Blendgranaten und Tränengas ein, um Migranten an der griechisch-türkischen Grenze zurückzudrängen.