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Polen von Rakete getroffen, Biden sieht Russland nicht dahinter

(Bloomberg) -- In Polen ist am Dienstag eine Rakete aus russischer Produktion eingeschlagen. Die Detonation in einem Dorf etwa sechs Kilometer vor der Grenze zur Ukraine tötete zwei Menschen. Russische Streitkräfte hatten gestern eine weitere Serie von Raketenangriffen auf die Energieversorgung der Ukraine und andere Infrastrukturziele unternommen.

US-Präsident Joe Biden erklärte auf dem G20-Gipfel in Bali, erste Informationen zu dem Vorfall inklusive der Flugbahn bestätigten wohl nicht den Verdacht, dass die Rakete aus Russland abgefeuert worden sei. “Aber wir werden sehen”, fügte er hinzu.

Das russische Verteidigungsministerium bestritt, dass seine Streitkräfte Raketen auf Ziele nahe der ukrainischen Grenze zu Polen gerichtet hätten. Polens Präsident Andrzej Duda sagte, es sei unklar, wer die Rakete, die das Dorf traf, abgeschossen habe.

Aus G7-Kreisen war zu hören, das russische Militär habe womöglich ein beabsichtigtes Ziel innerhalb der Ukraine verfehlt oder eine ukrainische Gegenmaßnahme habe die Rakete vom Kurs abgebracht. Angesichts des Risikos einer NATO-Reaktion gäbe es für Russland kaum einen Anreiz, Polen absichtlich anzugreifen.

Polen ist dabei, den Vorfall zu untersuchen. Duda hat derweil erkärt, dass sich Warschau höchstwahrscheinlich auf den so genannten Artikel 4 der Nato-Charta berufen werde. Dies würde innerhalb des Militärbündnisses eine Diskussion über eine mögliche Reaktion einleiten. Die Nato-Botschafter werden am Mittwochmorgen eine Dringlichkeitssitzung abhalten.

Überschrift des Artikels im Original:Biden Says Unlikely Rocket That Hit Poland Was Fired From Russia

--Mit Hilfe von Andrea Dudik, Jennifer Jacobs, András Gergely, Kitty Donaldson, Piotr Bujnicki und Josh Wingrove.

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