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Persönliche KI-Assistenten sind im Aufschwung: Sie könnten unser gesamtes Privat- und Arbeitsleben verändern

Vielleicht hat bald jeder eine KI als persönlichen Assistenten.  - Copyright: Getty Images
Vielleicht hat bald jeder eine KI als persönlichen Assistenten. - Copyright: Getty Images

Die kollektive Besorgnis über die Bedrohung, die künstliche Intelligenz (KI) für die Menschheit darstellen könnte, ist groß, doch viele, die an der Spitze dieser Technologie stehen, sind der Meinung, dass sie friedlich ist - und sich sogar positiv auswirken könnte.

Wenn man Mustafa Suleyman, den Mitbegründer von DeepMind, der KI-Abteilung von Google, fragt, wird künstliche Intelligenz es jedem ermöglichen, in den nächsten fünf Jahren seinen eigenen persönlichen Assistenten - oder einen Bot "Chief of Staff" - zu haben.

"Er wird in der Lage sein, über euren Tag nachzudenken, euch dabei helfen, Prioritäten zu setzen, etwas zu erfinden und generell viel kreativer zu sein", sagte Suleyman, jetzt CEO von Inflection AI, gegenüber CNBC, als er KI beschrieb: "Er wird ein Forschungsassistent sein, aber auch ein Coach und Begleiter."

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Nicht nur Suleyman sagt eine Welt voraus, in der jeder mit einem Cyborg zusammenarbeitet.

Führende KI-Experten sagen eine Welt voraus, die von KI unterstützt wird

Sal Khan, der Gründer der Bildungsplattform Khan Academy, sagte, dass KI es jedem Schüler ermöglichen würde, einen persönlichen Tutor zu haben, und Bill Gates schrieb in einem Blog-Beitrag, dass GPT so wäre, als hätte man einen "Angestellten", der jederzeit zur Verfügung steht.

Einige nutzen ChatGPT bereits als erschwingliche Alternative zu einem persönlichen Assistenten.

Ein Unternehmer stellte ChatGPT als seinen "CTO" ein und nutzte den Chatbot, um in nur zehn Stunden eine Chrome-Erweiterung zu erstellen. Ein freiberuflicher Schriftsteller sagte, er nutze ChatGPT als "virtuellen Assistenten", der ihm hilft, Titel zu finden und Gliederungen für seine Artikel zu schreiben; er behauptet, das sei ein Grund, warum er nur 30 Stunden pro Woche arbeiten kann.

Eine Studie in einem Unternehmen ergab, dass Kundenbetreuer, die über KI-Assistenten verfügten, die Antwortvorschläge generieren konnten, zufriedener und produktiver waren und seltener kündigten als Mitarbeiter ohne KI.

Andere Unternehmen haben generative KI eingesetzt, um Codes zu entwickeln, juristische Schriftsätze zu verfassen, Marketingmaterial zu erstellen und Unterrichtspläne für Schüler zu entwerfen.

Aber KI wird nicht nur die Arbeitswelt verändern. Seit OpenAI letztes Jahr ChatGPT auf den Markt gebracht hat, haben Hunderte von Millionen von Nutzern Wege gefunden, die Technologie in ihr Privatleben zu integrieren.

KI verbessert die Interaktionen außerhalb der Arbeit

ChatGPT-Nutzer haben die KI eingesetzt, um einen Familienurlaub zu planen, ihr Online-Dating-Profil zu verbessern, Gewicht zu verlieren und eine Wohnung zu finden - alles mit unterschiedlichem Erfolg.

Einige Männer haben festgestellt, dass KI-Chatbots ihnen helfen, zu flirten und mehr Dates zu bekommen, und eine Mutter bat ChatGPT sogar, die mysteriöse Krankheit ihres Sohnes zu diagnostizieren - was später von einem medizinischen Experten als die richtige Diagnose bestätigt wurde - nachdem 17 menschliche Ärzte dies nicht geschafft hatten.

Es ist noch zu früh, um der KI bei der Automatisierung unseres Lebens voll zu vertrauen. ChatGPT neigt zu sachlichen Fehlern, enthält Verzerrungen und erfordert manchmal mehrere Wiederholungen einer Eingabeaufforderung, bevor es die gewünschte Ausgabe ausspuckt.

Experten sind sich zwar einig, dass Fortschritte in Richtung einer neuen Form der KI gemacht werden, die als künstliche allgemeine Intelligenz (AGI) bezeichnet wird, aber ganz so weit sind wir noch nicht.

Nur die Zeit wird zeigen, ob KI ein größerer Teil des Lebens aller Menschen werden wird - und ob Roboter der Menschheit mehr nützen als schaden werden.

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