Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    18.693,37
    +2,05 (+0,01%)
     
  • Euro Stoxx 50

    5.035,41
    -2,19 (-0,04%)
     
  • Dow Jones 30

    39.069,59
    +4,33 (+0,01%)
     
  • Gold

    2.335,20
    -2,00 (-0,09%)
     
  • EUR/USD

    1,0850
    +0,0032 (+0,29%)
     
  • Bitcoin EUR

    63.807,84
    +340,56 (+0,54%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.449,31
    -18,80 (-1,28%)
     
  • Öl (Brent)

    77,80
    +0,93 (+1,21%)
     
  • MDAX

    27.124,24
    -69,61 (-0,26%)
     
  • TecDAX

    3.437,37
    -12,59 (-0,36%)
     
  • SDAX

    15.168,44
    +66,15 (+0,44%)
     
  • Nikkei 225

    38.646,11
    -457,11 (-1,17%)
     
  • FTSE 100

    8.317,59
    -21,64 (-0,26%)
     
  • CAC 40

    8.094,97
    -7,36 (-0,09%)
     
  • Nasdaq Compositive

    16.920,79
    +184,76 (+1,10%)
     

PEKING: Volkswagen sieht sich vor zwei schwierigen Jahren in China

PEKING (dpa-AFX) -Volkswagen DE0007664039 rechnet bis 2026 mit zwei schwierigen Jahren auf dem hart umkämpften Automarkt in China. "Im April haben wir eine weitere Runde von Preissenkungen gesehen, der heftige Preiswettbewerb wird in den nächsten Jahren anhalten", sagte VW DE0007664039-Vorstandsmitglied Ralf Brandstätter vor der am Donnerstag beginnenden Automesse in Peking. Viele Hersteller von reinen Elektroautos hätten in den vergangenen Jahren ihre Margen deutlich beschädigt.

Volkswagen will sich laut Brandstätter in den kommenden beiden Jahren auf den Preiswettbewerb vorbereiten und die Entwicklung seines E-Auto-Geschäfts in China mit den nach wie vor gut laufenden Verkäufen im Verbrenner-Bereich finanzieren. "Das bedeutet für uns auch zwei schwere Jahre", sagte er. Die Wolfsburger erwarteten ferner, in den nächsten beiden Jahren nicht dieselben Marktanteile wie andere Wettbewerber im Elektrosegment zu erreichen.

Der deutsche Autoriese plant, von 2026 an bei Einstiegsmodellen in der Kompaktklasse - im VW-Kosmos wäre das zum Beispiel ein Golf - bei Kosten und Technologie auf Augenhöhe mit der Konkurrenz in China zu sein. Unter anderem sollen die Kosten der für China entwickelten Plattform - einfach ausgedrückt der Boden des Autos, in dem auch die Batterie verbaut ist - um 40 Prozent gesenkt werden. Bis 2030 will die VW-Gruppe, zu der neben Volkswagen etwa auch Audi und Porsche gehören, in China rund vier Millionen Fahrzeuge verkauft haben. Nach VW-Angaben entspräche das dann einem Marktanteil von 15 Prozent. Die Hälfte aller verkauften Autos soll elektrisch betrieben sein.