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Pépe-Beleidigungen: Arsenal kündigt Konsequenzen an

Sabrina Barlemann
·Lesedauer: 2 Min.

Die Rote Karte von Arsenal-Star Nicolas Pépé am Sonntagabend gegen Leeds hat nicht nur für ihn Konsequenzen. Auch gegen die Fans wollen die Gunners vorgehen.

Ein gebrauchter Tag für Arsenal-Stürmer Nicolas Pépé.

Der Nationalspieler der Elfenbeinküste wurde am Sonntag in der 51. Spielminute gegen Leeds United nach einem Kopfstoß gegen Leeds-Stürmer Ezgjan Alioski des Feldes verwiesen.

Nach der Überprüfung durch den VAR hatte Schiedsrichter Anthony Taylor keine andere Wahl, als Pépé die Rote Karte zu zeigen.

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Arsenal holte in Unterzahl immerhin noch ein Remis.

Konsequenzen auch für Fans

Die Rote Karte wird wohl eine lange Sperre nach sich ziehen, aber auch die Arsenal-Fans müssen mit einem Nachspiel rechnen.

Im Anschluss an die Partie konnten viele ihre Enttäuschung nicht zurückhalten. In den sozialen Medien beleidigten sie sowohl den 25-Jährigen als auch Alioski.

Der Klub will nun gegen sie vorgehen.

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"Abscheuliche Beschimpfungen" der Fans

"Wir verurteilen die abscheulichen Beschimpfungen, die nach unserem Spiel gegen Leeds United in den sozialen Medien gegen Nicolas Pepé und Ezgjan Alioski gerichtet wurden aufs Schärfste. Das ist völlig inakzeptabel, und wir werden mit der Polizei und den Behörden zusammenarbeiten, um alles zu tun, was wir können, um die Schuldigen ausfindig zu machen und strafrechtlich zu verfolgen", erklärte der Klub via Twitter.

Pépé, der 2019 für 80 Millionen Euro aus Lille kam, hinkt seit fast anderthalb Jahren vollkommen den Erwartungen hinterher. Je nach Länge der Strafe könnte es einige Zeit dauern, bis Gunners-Cheftrainer Mikel Arteta ihm eine weitere Chance geben wird.

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