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Nach Olympia-Aus: Diagnose bei Kaul

·Lesedauer: 1 Min.
Nach Olympia-Aus: Diagnose bei Kaul
Nach Olympia-Aus: Diagnose bei Kaul

Zehnkampf-Weltmeister Niklas Kaul hat nach seinem dramatischen Ausstieg bei den Olympischen Spielen in Tokio Entwarnung gegeben.

Die schmerzhafte Knöchelverletzung, die sich der 23-Jährige beim Hochsprung zugezogen hatte und die ihn beim 400-m-Lauf zur Aufgabe zwang, stellte sich nach eingehender medizinischer Untersuchung als nicht gravierend heraus.

"Die Kernspintomographie hat unsere Vermutung bestätigt. Das Sprunggelenk wurde bei seinem Absprung über 2,11 Meter gequetscht", sagte der deutsche Verbandsarzt Andrew Lichtenthal: "Es ist Gott sei Dank nichts gerissen, und es gab auch keine Fraktur. Er benötigt jetzt Ruhe, und nach ein paar Wochen kann er den Fuß wieder voll belasten."

Kaul mit Kampfansage für Olympia in Paris

Kaul selbst gab sich am Tag nach dem Aus enttäuscht, aber kämpferisch. "Wenn du bei deiner ersten Olympia-Teilnahme nach zwei Bestleistungen in den ersten vier Disziplinen verletzungsbedingt aufgeben musst, dann ist das extrem bitter", sagte der Mainzer: "Dass die Verletzung gerade bei einem Sprung über eine Bestleistung passiert, sorgt natürlich dabei zudem für eine Achterbahn der Gefühle."

Er müsse das Geschehene “jetzt erst einmal verarbeiten und meinem Körper die nötige Ruhe geben. Wenn der Fuß wieder voll belastbar ist, beginnt dann das Training für die WM in Eugene und die EM in München”, sagte Kaul: “Das Ziel der Olympia-Medaille muss ich mir dann wohl noch für Paris aufsparen. Ich werde trotzdem heute Abend ins Stadion gehen und den anderen fest die Daumen drücken.”

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