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Novo Nordisk: Warum ich die Aktie nicht verkaufe

Ein Thermometer liegt auf einem Berg an Medikamenten, Arzneien und Pillen.
Ein Thermometer liegt auf einem Berg an Medikamenten, Arzneien und Pillen.

Die Aktie von Novo Nordisk (WKN: A1XA8R) ist munter dabei, neue Hochs zu erreichen. Erst am 23. Mai kletterten die Anteilsscheine auf ein Kursniveau von 126 Euro. Ja, das ist eine Bewertung, die wir noch nie zuvor gesehen haben.

Rekordhochs sind bekanntlich seit einigen Monaten kein Hindernis für Novo Nordisk. Zeit für einen Verkauf? Das könnte aufgrund der teuren Bewertung eine Alternative sein. Anhand von Gewinnmitnahmen ist bekanntlich noch kein Investor ärmer geworden.

Allerdings ist ein Verkauf dieser Gewinnposition in meinem Depot keine Alternative für mich. Ich verrate dir auch warum. So viel vorab: Auch einen Wertverlust von 20 %, 30 % oder mehr sitze ich damit bewusst und womöglich aus.

Novo Nordisk: Korrektur möglich, Chance nach wie vor vorhanden

Bei der Aktie von Novo Nordisk wittere ich seit einigen Monaten eine Korrektur. Bekanntlich liege ich damit noch falsch. Allerdings ist die Bewertung für mich und für einen Neueinstieg etwas teuer geworden. Zukaufen würde ich daher auf dem jetzigen Niveau und bei einem 2023er Kurs-Gewinn-Verhältnis von 49 nicht. Grundlage hierfür ist übrigens ein Aktienkurs von 924,40 Dänischen Kronen. Sowie ein Gewinn je Aktie in Höhe von 18,67 Dänischer Kronen.

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Das heißt für mich jedenfalls: Novo Nordisk wird in den kommenden drei bis fünf Jahren ein deutliches, zweistelliges Wachstum an den Tag legen müssen. Ansonsten ist eine Korrektur bei der Aktie durchaus wahrscheinlich. Die fundamentale Bewertung erscheint im Moment eher, als wäre Perfektion eingepreist. Die der dänische Konzern aber zugegebenermaßen in den vergangenen Quartalen stets geliefert hat.

Meine Skepsis führt trotzdem nicht zum Verkauf. Einfach, weil ich glaube, dass Novo Nordisk langfristig noch bedeutend über die aktuelle Bewertung hinauswachsen kann. Damit meine ich nicht in drei bis fünf Jahren. Möglicherweise nicht einmal in den kommenden sieben bis zehn Jahren. Sondern eher bis zum Jahre 2040. Der Grund hierfür liegt in dem allgemeinen Marktwachstum. Gängigen Statistiken zur Folge soll die Anzahl an Diabetes erkrankter Personen bis zum Jahre 2050 auf 1,3 Mrd. Menschen mehr ca. verdoppeln. Das ist ein Marktpotenzial und ein trauriger Megatrend, von dem ich jedoch glaube: Er dürfte dem dänischen Konzern noch viel Wachstum ermöglichen.

Novo Nordisk besitzt nach Unternehmensangaben einen Marktanteil von 31,9 % im Bereich der Diabetesversorgung. Präparate wie Ozempic, Wegovy oder auch Rybelsus könnten das noch weiter ausbauen. Zumal der Marktanteil zwischen 2020 und 2022 bereits um ca. 2 Prozentpunkte aufgrund der guten Präparate gestiegen ist. Meine Investitionsthese lautet daher sehr simpel: Der dänische Konzern dürfte aufgrund seiner starken Produkte langfristig ein überproportionales Wachstum zeigen können. Dabei dürfte sich der Umsatz alleine im Diabetes-Markt bis zum Jahre 2050 mehr als verdoppeln. Die Behandlung von Adipositas ist eine neue Marktchance. All das dürfte außerdem zu einem überproportionalen Gewinnwachstum führen.

Langfristig: Ein wertvollerer Konzern

Hinter Novo Nordisk steckt für mich daher weiterhin ein gutes Unternehmen. Oder, ein Weltkonzern, der in der Pharmazie im Moment mit überaus positiven Neuigkeiten und Produkten auf sich aufmerksam macht. Der Markt ist ein klarer Wachstumsmarkt. Zugleich erobert das Management neue Geschäftsbereiche. Wobei Adipositas mindestens ein Marktpotenzial besitzen dürfte, das Diabetes einnimmt. Möglicherweise sogar mehr.

In drei bis fünf Jahren kann viel bei der Aktie von Novo Nordisk passieren. Möglicherweise sogar eine Korrektur aufgrund der teuren Bewertung. Ich glaube jedoch, dass ich als bestehender Investor an der Aktie festhalten sollte. Eben, weil das langfristige Potenzial noch überaus gigantisch ist.

Der Artikel Novo Nordisk: Warum ich die Aktie nicht verkaufe ist zuerst erschienen auf Aktienwelt360.

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Vincent besitzt Aktien von Novo Nordisk. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.

Aktienwelt360 2024