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Norwegens Ministerpräsidentin rechnet mit Corona-Maßnahmen bis Ostern

·Lesedauer: 1 Min.

OSLO (dpa-AFX) - Norwegen steht im Kampf gegen die Corona-Pandemie vergleichsweise gut da - trotzdem geht Regierungschefin Erna Solberg davon aus, dass bis Ostern weiter Schutzmaßnahmen in ihrem Land gelten werden. Es sei zudem zwar richtig, wenn man Pläne für einen normalen Sommer schmiede, sagte Solberg am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Oslo, auf der sie Bilanz für das zweite Halbjahr 2020 zog. "Aber man muss darauf vorbereitet sein, dass der Sommer 2021 nicht ganz wie der Sommer 2019 sein wird."

Es sei nicht unwahrscheinlich, dass die ersten Corona-Impfungen in Norwegen rund um Weihnachten und Neujahr stattfinden könnten, sagte Solberg. Auf dieselbe Weise, wie sich die Corona-Krise hingezogen habe, werde aber auch der Weg aus der Krise seine Zeit brauchen.

Verglichen mit dem Rest des Europäischen Wirtschaftsraums hatte Norwegen mit seinen gut 5,4 Millionen Einwohnern auf die Bevölkerung gerechnet in den vergangenen 14 Tagen einer der niedrigsten Zahlen an Neuinfektionen, nur Island und Irland lagen noch darunter. Der deutsche Wert war in diesem Zeitraum mehr als dreimal so hoch.

Auch in Norwegen gelten Beschränkungen des öffentlichen Lebens, etwa Quarantänevorschriften für Reisende und die dringliche Bitte, nicht mehr als fünf Gäste im eigenen Haushalt zu begrüßen. Diese Maßnahmen sind jedoch bei Weitem nicht so weitreichend wie der am Mittwoch begonnene Lockdown in Deutschland.