Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    18.693,37
    +2,07 (+0,01%)
     
  • Euro Stoxx 50

    5.035,41
    -2,19 (-0,04%)
     
  • Dow Jones 30

    39.069,59
    +4,29 (+0,01%)
     
  • Gold

    2.335,20
    +0,70 (+0,03%)
     
  • EUR/USD

    1,0848
    +0,0031 (+0,28%)
     
  • Bitcoin EUR

    63.062,93
    -674,11 (-1,06%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.488,99
    +20,89 (+1,42%)
     
  • Öl (Brent)

    77,80
    +0,08 (+0,10%)
     
  • MDAX

    27.124,24
    -69,56 (-0,26%)
     
  • TecDAX

    3.437,37
    -12,59 (-0,36%)
     
  • SDAX

    15.168,44
    +66,14 (+0,44%)
     
  • Nikkei 225

    38.646,11
    -457,09 (-1,17%)
     
  • FTSE 100

    8.317,59
    -21,64 (-0,26%)
     
  • CAC 40

    8.094,97
    -7,36 (-0,09%)
     
  • Nasdaq Compositive

    16.920,79
    +184,79 (+1,10%)
     

Niedersachsens Verkehrsminister fordert stabilen Preis fürs Deutschlandticket

HANNOVER (dpa-AFX) -Der Preis für das Deutschlandticket sollte nach Ansicht von Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies auch im zweiten Jahr möglichst bei monatlich 49 Euro liegen. "Wir können nicht schon nach einem Jahr sagen, das war's, der Preis erhöht sich, und den Eindruck vermitteln, das geht Jahr für Jahr so. Dann habe ich keine Verlässlichkeit", sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Hannover. "Mein Ziel wäre, dass der Preis stabil bleibt", betonte der Minister.

Das im Mai 2023 eingeführte Deutschlandticket für bundesweite Fahrten im Nah- und Regionalverkehr kostet in der Regel 49 Euro im Monat. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und die Länder hatten kürzlich nach wochenlangem Streit und Warnungen vor einem Aus des Tickets Schritte zu einer weiteren Finanzierung vereinbart.

So sollen in diesem Jahr nicht verbrauchte Zuschüsse im kommenden Jahr genutzt werden dürfen, um bei den Verkehrsunternehmen finanzielle Nachteile auszugleichen, die durch das günstigere Ticket entstanden sind. Der Preis von monatlich 49 Euro soll Lies zufolge zunächst bis Ende des ersten Jahres des Tickets gelten, also bis Ende April. Ob das Ticket danach teurer wird, ist bislang nicht bekannt.

"Ein Sprung auf 69 Euro, das wäre ein No-go für das Ticket", sagte Lies. Man brauche ein langfristiges Finanzierungskonzept. "Dieses Deutschlandticket, das wird man nicht mehr beenden können, wir wollen es aber als Erfolgsmodell haben."

WERBUNG

Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) hat sich zuletzt mehrmals dafür ausgesprochen, die Zahl der Verkehrsverbünde zu reduzieren, um so zu effizienteren Strukturen zu kommen und Geld für Verwaltungsaufgaben einzusparen.

Niedersachsens Verkehrsminister stimmte Wissing zu. "Ich teile die Einschätzung, da müssen wir ran." Es sei allerdings eher keine kurzfristige Lösung, also nicht für die Finanzierung des Tickets ab Mai 2024 geeignet.