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Neues IT-System: Autobahn-GmbH kommt mit Rechnungen nicht nach

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Wegen der Umstellung der IT-Systeme häufen sich bei der noch jungen Autobahn-Gesellschaft des Bundes die Rechnungen. Es hätten sich ausstehende Zahlungen in Höhe von rund 600 Millionen Euro an die Baufirmen angesammelt, hieß es am Donnerstag aus Unternehmenskreisen. Diese würden nun durch einen strengen Aktionsplan fortwährend abgearbeitet. Zuvor hatte das "Handelsblatt" berichtet.

"Laufende Baustellenprojekte in Deutschland sind nicht gefährdet und werden wie geplant durchgeführt", betonte ein Sprecher der Autobahn-GmbH. "Wir arbeiten seit 1. Januar 2021 als neues Unternehmen in einem neuen Rechnungsprozess." Die bisherigen Landessysteme müssten dabei umgebucht werden. "Das alles braucht Zeit."

Seit Januar ist die Autobahn-Gesellschaft für Planung, Bau und Betrieb sämtlicher Autobahnen in Deutschland zuständig. Die Autobahnen gehörten zwar schon vorher dem Bund. Bau und Betrieb war aber Aufgabe der Länder. Mit der Umstellung sollen Baustellen besser geplant und schneller abgewickelt werden können.