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Neue Studie zeigt, dass GPT-4 bei Finanzprognosen besser ist als Menschen

Human-shaped robot Ameca of Engineered Arts interacts with visitors on July 6, 2023, in Geneva, Switzerland. - Copyright: Johannes Simon/Getty Images
Human-shaped robot Ameca of Engineered Arts interacts with visitors on July 6, 2023, in Geneva, Switzerland. - Copyright: Johannes Simon/Getty Images

OpenAIs GPT-4 erwies sich laut einer neuen Studie als besserer Finanzanalyst als Menschen.

Die Ergebnisse könnten die Finanzdienstleistungsbranche auf den Kopf stellen, die sich wie andere Wirtschaftszweige um die Einführung generativer KI-Technologien bemüht.

Laut der von der Booth School of Business an der University of Chicago durchgeführten Studie war das große Sprachmodell besser in der Lage, Finanzberichte zu analysieren und darauf basierende Prognosen zu erstellen.

"Selbst ohne erzählerische oder branchenspezifische Informationen übertrifft das LLM Finanzanalysten in seiner Fähigkeit, Gewinnveränderungen vorherzusagen", heißt es in der Studie: "Das LLM zeigt einen relativen Vorteil gegenüber menschlichen Analysten in Situationen, in denen Analysten eher Schwierigkeiten haben."

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In der Studie wurden "chain-of-thought"-Aufforderungen verwendet, die GPT-4 anwiesen, Trends in Finanzberichten zu erkennen und verschiedene Finanzkennzahlen zu berechnen. Von dort aus analysierte das umfangreiche Sprachmodell die Informationen und sagte künftige Ertragszahlen voraus.

"Wenn wir die Gedankenkette zur Nachahmung des menschlichen Denkens verwenden, stellen wir fest, dass GPT eine Genauigkeit von 60 % erreicht, die deutlich höher ist als die der Analysten", heißt es in der Studie. Die menschlichen Analysten lagen bei der Vorhersagegenauigkeit eher im unteren 50 Prozent-Bereich.

Die Fähigkeit der großen Sprachmodelle, finanzielle Muster und Geschäftskonzepte mit unvollständigen Informationen zu erkennen, legt nahe, dass die Technologie in Zukunft eine Schlüsselrolle bei der Entscheidungsfindung im Finanzbereich spielen sollte, so die Autoren der Studie.

Schließlich ergab die Studie, dass die Anwendung des finanziellen Scharfsinns von GPT-4 auf Handelsstrategien zu einem profitableren Handel mit höheren Aktienquoten und einem Alpha führt, das letztlich den Aktienmarkt schlägt.

"Wir stellen fest, dass die auf GPT-Prognosen basierende Long-Short-Strategie den Markt übertrifft und signifikante Alphas und Sharpe-Ratios generiert", so die Studie.

Lesen Sie den Originalartikel auf Business Insider