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Mitarbeiter weiterhin vor Kündigungen geschützt

Opel-Mitarbeiter sind zwei weitere Jahre vor betriebsbedingten Kündigungen geschützt. Im Gegenzug wird es jedoch einen neuen Stellenabbau im niedrigen vierstelligen Bereich geben.

 Foto: dpa
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Opel wird seine Mitarbeiter weitere zwei Jahre vor betriebsbedingten Kündigungen schützen und hat daher die Zukunftssicherung genannte Vereinbarung um zwei Jahre verlängert. Sie soll dann bis Mitte 2025 gelten. Über diese Eckpunktevereinbarung mit dem Betriebsrat sollen die Mitarbeiter am Dienstag um 11.30 Uhr informiert werden. Die Vereinbarung soll in einem Tarifvertrag abgesichert werden. Die IG Metall Mitte wollte sich dazu ebenso wie Opel nicht äußern.

Im Gegenzug wird es allerdings auch einen weiteren Stellenabbau geben. Zu diesem Zweck wird das Freiwilligenprogramm Pace erneut geöffnet. Mitarbeiter können Opel dann zum Beispiel über Abfindungen oder Altersteilzeit freiwillig verlassen. Angepeilt wird ein weiterer Stellenabbau an deutschen Standorten im niedrigen vierstelligen Bereich. Der Abbau ist nicht auf bestimmte Bereiche beschränkt – allerdings gibt es etwa im Werkzeug- und Prototypenbau Überkapazitäten. Opel wollte das nicht kommentieren.

Darüber hinaus wurde vereinbart, dass der Astra Sports Tourer ebenfalls im Werk Rüsselsheim gebaut werden soll. Dies sichere die Zukunft des Werkes und den Betrieb in zwei Schichten, sagte ein Insider.

Opel wird seine Mitarbeiter zwei weitere Jahre vor betriebsbedingten Kündigungen schützen. Foto: dpa
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