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Millionensumme: Tennis-Star Novak Djokovic steigt bei Waterdrop ein

Tennis-Superstar Novak Djokovic leiht dem Brausetabletten-Startup Waterdrop sein Gesicht – und investiert zugleich.  - Copyright: Andy Cheung / Kontributor
Tennis-Superstar Novak Djokovic leiht dem Brausetabletten-Startup Waterdrop sein Gesicht – und investiert zugleich. - Copyright: Andy Cheung / Kontributor

Gründer Martin Murray und das Team des Wiener Startups Waterdrop sprudeln bestimmt vor Freude. Denn wie der Brausetabletten-Hersteller heute bekannt gab, zählt jetzt ein sehr prominentes Gesicht zu den aktiven Investoren der Firma: Tennis-Superstar Novak Djokovic.

Laut einer heute veröffentlichten Pressemitteilung hat der Spitzensportler eine „signifikante siebenstellige Investition” in die österreichische Firma eingebracht. Gleichzeitig werde der Spitzen-Sportler auch zum Markenbotschafter: Das Waterdrop-Logo werde demnächst seine Sport-Outfits, von Wimbledon- bis Grand Slam-Shirts, zieren.

„Ich habe mich dazu entschlossen, Verantwortung für meine Entscheidungen als Sportler, als Person des öffentlichen Lebens, aber auch als Vater zu übernehmen und abgefüllte Getränke nicht mehr zu unterstützen”, begründet Djokovic seine Schritte in der Pressemitteilung.

Einfache Brausetabs bringen der Firma Millionen

Waterdrops simples Konzept begann vor sechs Jahren mit kleinen, zuckerfreien Brausetabletten, die herkömmlichem Leitungswasser mit Früchten, Vitaminen und Gewürzen in Pulverform Geschmack verleihen. Die Tabletten sollen Limonaden und Softdrinks aus vorgefüllten Flaschen ersetzen, dadurch soll der Plastikverbrauch im Getränkemarkt auf Dauer reduziert werden.

Die Produkte des Startups sind inzwischen in 20.000 Geschäften verfügbar. In Europa, den USA und Singapur betreibt Waterdrop zusätzlich 40 eigene Läden. Zum Umsatz tragen auch die zwei Millionen Onlinekunden sowie spezielle Trinkflaschen bei, die Waterdrop seit der Übernahme des ebenfalls in Wien ansässigen Trinkflaschen-Startups Purgaty vertreibt.

Das Konzept aus konventionellen Läden und Online-Handel ist für das Wiener Unternehmen ein Millionengeschäft. Eigenen Angaben zufolge setzte Waterdrop im Geschäftsjahr 2021 bereits knapp 90 Millionen Euro um – mehr als doppelt so viel wie im Jahr zuvor.

Erfolgreichstes DHDL-Startup aller Zeiten

Vor zwölf Monaten sammelte das 2018 bei der TV-Show „Die Höhle der Löwen” erschienene Unternehmen 60 Millionen Euro in einer Series-B Runde ein. Angeführt wurde die vom Staatsfonds Temasek Holdings aus Singapur, der auch Doordash und das Berliner Travel-Unicorn Omio zu seinem Portfolio zählt. Die beachtliche Runde machte Waterdrop zum erfolgreichsten DHDL-Startup aller Zeiten.

CEO Michael Murray will jetzt gemeinsam mit dem Spitzensportler den Kampf gegen „ungesunde zuckerhaltige Getränke in Plastikflaschen“ aufnehmen. Er sieht die Zusammenarbeit als eine ideale Partnerschaft, denn das „Engagement” Djokovics „für eine gesunde und nachhaltige Lebensweise” decke sich „perfekt” mit der Vision seiner Firma. „Gemeinsam können wir wirklich etwas bewirken und die Getränkeindustrie nachhaltig erschüttern“, lässt er sich in der Pressemitteilung zitieren.

„Es gibt vieles, in dem ich nicht so gut bin“, sagt Martin Murray (Mitte), hier zu sehen mit den Mitgründern von Waterdrop, Christoph Herman (links) und Thomas Henry Wieser (rechts).
„Es gibt vieles, in dem ich nicht so gut bin“, sagt Martin Murray (Mitte), hier zu sehen mit den Mitgründern von Waterdrop, Christoph Herman (links) und Thomas Henry Wieser (rechts).