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Merz sieht im Fall seiner Wahl zum CDU-Chef keine Spaltung der Partei

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz erwartet im Fall seiner Wahl zum CDU-Vorsitzenden keine Spaltung der Partei. Er sicherte zudem zu, als Parteichef seinen Konkurrenten Armin Laschet einzubinden. "Ich sehe im Falle meiner Wahl eine solche Spaltung nicht", sagte Merz dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Samstag). "Die Mehrheit der Parteimitglieder an der Basis wünscht sich eine klare Kursbestimmung. Und wenn ich Parteivorsitzender werde, ist Armin Laschet selbstverständlich als stellvertretender Vorsitzender in meinem Team."

Ein CDU-Bundesparteitag soll am 4. Dezember in Stuttgart einen Nachfolger für Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer wählen. Neben Merz kandidieren Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Laschet und der Außenpolitiker Norbert Röttgen.

2018 hatte Merz schon einmal für den CDU-Vorsitz kandidiert und knapp gegen Kramp-Karrenbauer verloren. Er machte deutlich, dass er seinen Parteitagsauftritt diesmal etwas anders gestalten will als damals: "Ich habe 2018 eine sehr ernsthafte Rede gehalten, weil ich angenommen habe, dass die Partei das erwartet", sagte er dem RND. "Ich habe verstanden, dass in einer solchen Rede auch ein paar Wunderkerzen vorkommen müssen. Also gibt es in diesem Jahr auch Wunderkerzen."