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Mercedes hängt Tesla ab: Freihändig Fahren auf zäher Autobahn

·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Vor Tesla Inc. hat in Deutschland Mercedes-Benz die behördliche Genehmigung für den Einsatz eines selbstfahrenden Systems erhalten. Im Wettlauf um ein höheres Maß an Automatisierung sichert sich die Konzernmutter Daimler AG damit einen Vorsprung.

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Mercedes bekam nach Unternehmensangaben grünes Licht für den Verkauf seines Drive Pilot-Pakets, womit die Fahrzeuge auf Abschnitten der Autobahnnetzes mit mit zu 60 Stundenkilometern fahren dürfen, also etwa in zähfließendem Verkehr. Das System wurde als autonomes Fahren der Stufe 3 zugelassen, eine Stufe höher als Teslas Autopilot der Stufe 2.

So kann der Fahrer sich etwa auf Telefonate konzentrieren, E-Mails schreiben, im Internet surfen oder einen Film ansehen.

Tesla, die Alphabet-Inc.-Sparte Waymo und andere entwickeln seit Jahren selbstfahrende Technologien. Ein vollautonomes Fahrzeug wäre für Premiumkunden hochattraktiv, da der Fahrer während der Fahrt arbeiten oder Unterhaltungssysteme nutzen könnte.

Die heutige Zulassung gilt nur für Deutschland, Mercedes strebt aber ebenso die Freigabe anderswo an. Drive Pilot wird ab Mitte nächsten Jahres in der S-Klasse und den EQS-Modelle verfügbar sein.

Das System darf auf 13.191 Kilometern des deutschen Autobahnnetzes betrieben werden. Der Preis steht noch nicht fest.

Überschrift des Artikels im Original:

Mercedes Beats Tesla to Hands-Free Driving on German Autobahn

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