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Makaber: Todesauto von Tupac Shakur steht zum Verkauf

Willy Flemmer
·Freier Autor für Yahoo

Am 7. September 1996 wurde der Rapper Tupac Shakur in einem Auto erschossen. Nun wird der BMW 750i zum Verkauf angeboten. Wer sich den Wagen leisten will, muss mehr als eine Millionen US-Dollar hinblättern.

Tupac Shakur war auch Schauspieler. Das Bild zeigt ihn in einer Rolle der Kriminalkomödie "Gridlock'd - Voll drauf!" (Bild: ddp)
Tupac Shakur war auch Schauspieler. Das Bild zeigt ihn in einer Rolle der Kriminalkomödie "Gridlock'd - Voll drauf!" (Bild: ddp)

Geld verdienen kann man mit allem Möglichen. Manche Geschäftsideen grenzen jedoch an Pietätlosigkeit. So auch diese hier. Der US-Autohändler Celebrity Cars bietet das Auto zum Kauf an, in dem die Rapper-Ikone Tupac Shakur vor mehr als 23 Jahren erschossen wurde. Wer stolzer Besitzer des BMW 750i werden will, muss tief in die Tasche greifen. Celebrity Cars glaubt, dass der Wagen 1,75 Millionen US-Dollar (1,57 Millionen Euro) wert ist.

Nach Angaben des Verkäufers befinde sich das Auto nach einer "kompletten Restaurierung" in einem Zustand, bevor Tupac im Frühherbst 1996 in einem Kugelhagel den Tod fand. Es gebe am Auto "eine kleine Einkerbung", bei der die Verkäufer "vermuten", dass "hier eines der Kugellöcher gewesen" sei. Wem dieser Bezug zu den Todesumständen nicht genügt, der bekommt mit dem Erwerb des Autos auch gleich ein Beweisfoto ausgehändigt. Hier sind laut Celebrity Cars die Einschusslöcher nicht nur zu sehen, sie dienten auch als "Referenz".

Der BMW 750i war in den 1990er Jahren vom Musiklabel Death Row Records geleast worden. Hip-Hop-Größen wie Dr. Dre und Snoop Dogg sollen den Wagen regelmäßig genutzt haben. Auch Tupac Shakur diente er als Fortbewegungsmittel – bis er darin am 7. September 1996 in Las Vegas erschossen wurde. Der Musiker war an jenem Abend mit dem Produzenten Suge Knight unterwegs von einem Boxkampf zwischen Mike Tyson und Bruce Seldon. Am 13. September erlag Tupac in einem Krankenhaus in Las Vegas seinen Verletzungen. Die Hintergründe der Tat sind bis heute nicht geklärt.