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Möbelbranche fordert längeren zeitlichen Vorlauf beim Heizungstausch

BAD HONNEF (dpa-AFX) -Die deutsche Möbelbranche hat angesichts der spürbaren Konsumzurückhaltung in Deutschland einen längeren Vorlauf beim geplanten Heizungsgesetz gefordert. Schon die Diskussion um den Austausch von Heizungen in privaten Wohnungen habe in Kombination mit den hohen Inflationsraten, den steigenden Zinsen und einer spürbar nachlassenden Baukonjunktur zu einer massiven Verunsicherung der Menschen geführt, warnten der Präsident des Handelsverbands Möbel und Küchen (BVDM), Markus Meyer, und der Präsident des Verbands der Deutschen Möbelindustrie (VDM), Elmar Duffner, am Donnerstag.

Die Politik müssen den Menschen die notwendige Zeit zum Umsteuern lassen, verlangten sie. Als Beispiel aus der Praxis führten die beiden Präsidenten die Automobilindustrie an, für die eine Zeitperspektive beim Umsteuern von Verbrennungsmotoren in Richtung E-Mobilität bis 2035 geplant sei. "Da mit den Investitionen in eine neue Heizung ein ähnliches finanzielles Volumen gestemmt werden muss, ist der derzeit diskutierte zeitliche Vorlauf von wenigen Monaten nicht nachvollziehbar", kritisierten Meyer und Duffner.

Nach dem vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurf soll von 2024 an möglichst jede neu eingebaute Heizung zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Bestehende Öl- und Gasheizungen können weiter betrieben werden, kaputte Heizungen dürfen repariert werden. Sollte dies nicht möglich sein, sollen Übergangsfristen den Austausch erleichtern. Mit dem Gesetz soll der Abschied von Gas- und Ölheizungen eingeläutet werden.