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London empört: Brexit-Vertrag verhindert Queen-Bäume in Nordirland

·Lesedauer: 1 Min.

LONDON/CARRICKCARNON (dpa-AFX) - Der britische Minister David Frost befürchtet wegen der Brexit-Regeln für Nordirland Probleme für das 70. Thronjubiläum von Queen Elizabeth II. im kommenden Jahr. Eine landesweite Baumpflanzaktion könne in Nordirland bisher nicht stattfinden, schrieb Frost in der Zeitung "Mail on Sunday". Der Grund: Die vorgesehenen englischen Eichen dürfen gemäß der mit der EU ausgehandelten Regeln nicht von Großbritannien in die britische Provinz geliefert werden. Bis Ende 2020 seien doch britische Bäume problemlos nach Nordirland gebracht worden, "und soweit ich weiß, sind sie seither nicht gefällt worden", schrieb Frost.

Eichen und andere Bäume dürfen wegen unterschiedlicher Pflanzenschutzvorschriften in der EU und Großbritannien seit Januar nicht mehr aus dem Rest des Vereinigten Königreichs nach Nordirland importiert werden. In Nordirland gelten die Regeln der EU-Zollunion und des Binnenmarkts. Das hatten London und Brüssel vereinbart. Damit sollen eine harte Grenze zum EU-Mitglied Irland und neue Konflikte in der früheren Bürgerkriegsregion verhindert werden.

Der Brexit-Minister drohte erneut damit, die Sonderregeln - das Nordirland-Protokoll - auszusetzen. Zwar gebe es derzeit ein "Momentum" für eine Verhandlungslösung. Allerdings verschärfte Frost wieder den Ton. "Einmal mehr werden Drohungen wegen der Art und Weise, wie wir einen Teil unseres eigenen Landes behandeln, ausgesprochen", schrieb er. Frost hat den Brexit-Vertrag selbst verhandelt.

Im inneririschen Grenzort Carrickcarnon demonstrierten am Samstag mehrere Unterstützer der geltenden Regeln. Sie warnten, der Frieden auf der irischen Insel sei gefährdet, falls London das mit der EU vereinbarte Abkommen aussetze.

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