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Litauens Regierung erhöht Druck auf belarussisches Unternehmen

·Lesedauer: 1 Min.

VILNIUS (dpa-AFX) - Litauens Regierung erhöht angesichts internationaler Sanktionen den Druck auf ein belarussisches Unternehmen. Am Mittwoch wurde die staatliche Eisenbahn angewiesen, die bestehenden Verträge mit dem Düngemittelhersteller Belaruskali zu beenden. Das Unternehmen exportiert einen Großteil seiner Produktion über Litauen.

Die Transitlieferungen waren zuletzt trotz geltender US-Sanktionen weiter fortgesetzt worden. Grund dafür waren laut Eisenbahn Vorauszahlungen aus bestehenden Verträgen. Die Geschäftsverbindung stehe nicht im Einklang mit den nationalen Sicherheitsinteressen des baltischen EU-Landes, teilte die Staatskanzlei in Vilnius nun mit. Vom 1. Februar an seien die Verträge mit dem Unternehmen ungültig. Der Bahnchef teilte mit, dass sein Unternehmen bereit sei, dem Regierungsbeschluss nachzukommen.

Litauen gilt international als einer der größten Fürsprecher der Demokratiebewegung im benachbarten Belarus. Die Regierung in Vilnius setzt sich für scharfe Sanktionen gegen die autoritäre Führung von Machthaber Alexander Lukaschenko in Minsk ein.

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