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Liberty-Gebot bewertet Thyssenkrupp-Stahlbereich negativ: Kreise

Eyk Henning und William Wilkes
·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Die Offerte von Liberty Steel Group für das Stahlgeschäft von Thyssenkrupp AG geht unterrichteten Kreisen zufolge von einem negativen Eigenkapitalwert von mindestens 1,5 Milliarden Euro aus. Damit nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, dass das angeschlagene deutsche Konglomerat beschließt, den Bereich zu behalten.

Liberty hat Ende letzten Monats ein aktualisiertes Gebot für die Stahlsparte von Thyssenkrupp vorgelegt. Darin wird der Konzern aufgefordert, Kapital zur Deckung von Verbindlichkeiten einschließlich eines Pensionsdefizits von rund 4 Milliarden Euro zuzuführen, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten.

Thyssenkrupp prüfe die Offerte von Liberty für das Stahlgeschäft und sehe bei einigen Themen noch Klärungsbedarf, sagte Vorstandschefin Martina Merz in vorbereiteten Bemerkungen, die am Montag veröffentlicht wurden. Sie soll diese am Freitag auf der Jahreshauptversammlung des Unternehmens vortragen. Thyssenkrupp könnte sich entscheiden, das Stahlgeschäft zu behalten, um es mittelfristig auszugliedern, sagte eine der Personen.

Ein Vertreter von Thyssenkrupp lehnte es ab, sich über die Bemerkungen von Merz hinaus zu äußern und sagte, dass die Gespräche andauerten. Ein Vertreter von Liberty lehnte eine Stellungnahme ab.

Liberty Steel gehört zur GFG Alliance Ltd., einem losen Komplex von Unternehmen, die Familienmitgliedern des britisch-indischen Industriemagnaten Sanjeev Gupta gehören.

Überschrift des Artikels im Original:Liberty Bid Said to Put Negative Value on Thyssenkrupp Steel Arm

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