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Lehrerverbandschef befürchtet wieder Schulschließungen

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Lehrerverbandspräsident Heinz-Peter Meidinger befürchtet, dass wegen fehlender Corona-Tests und Impfungen von Lehrern Schulen bald wieder in den Distanzunterricht zurückkehren müssten. "Es gibt nur eine Möglichkeit, die Schulen auch in einer dritten Welle zu einigermaßen sicheren Orten zu machen: indem man die Lehrer impft und gleichzeitig mindestens zweimal in der Woche einen Schnelltest für alle Lehrer und Schüler durchführt", sagte Meidinger der "Bild am Sonntag". Bei beidem würde es massiv haken. "Ich glaube deshalb nicht, dass wir die Schulen in der dritten Welle offen lassen können", sagte Meidinger.

Seit Beginn der Pandemie seien 500 bis 600 Stunden Unterricht weggefallen, beklagte der Lehrerverbandschef. Selbst der beste Distanzunterricht habe nicht dieselbe Qualität wie Präsenzunterricht. "Langsam stellt sich die Frage, was dieses Schuljahr noch wert ist", sagte Meidinger. Alle Schüler hätten Lücken aufgebaut. Bei 20 Prozent seien sie so groß, dass sie gar nicht mehr begleitend aufgeholt werden könnten.

Die Schulen seien vielerorts als "Versuchslabore" ohne kontrollierte Teststrategien oder Impfangebote geöffnet worden, kritisierte der Bundesvorsitzende des Deutschen Realschullehrerverbands (VDR), Jürgen Böhm, am Sonntag. Die Kinder sollten sich am besten noch daheim unter Aufsicht ihrer Eltern testen. Alternativ müssten externe Expertenteams diese Testungen an den Schulen übernehmen.