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Lauterbach: Astrazeneca-Änderung kein großer Rückschlag für Impftempo

·Lesedauer: 1 Min.
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. (Bild: Mika Schmidt - Pool/Getty Images)
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. (Bild: Mika Schmidt - Pool/Getty Images)

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach geht davon aus, dass die Entscheidung zur Aussetzung der Astrazeneca-Impfungen bei unter 60-Jährigen kaum Auswirkungen auf die Impfkampagne in Deutschland haben wird. "Wir werden eine kleine Delle haben von ein paar Tagen, wo es Verwirrung gibt, aber dann wird das Impftempo wieder voll anziehen", sagte Lauterbach am Dienstagabend in den ARD-"Tagesthemen". "Ich rechne nicht damit, dass wir auf dem Impfstoff sitzen bleiben."

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Generell überwiege bei über 60-Jährigen der Nutzen über möglichen Risiken. "Es ist ein sehr guter Impfstoff, den ich weiter empfehlen kann", sagte Lauterbach. Die Entscheidung der Bundesregierung sei aber richtig gewesen. Man müsse auf die neuen Daten reagieren, denn "das ist keine Kleinigkeit, über die wir hier reden." Es mache Sinn, dass man jetzt bei jüngeren Menschen vermehrt den Biontech-Impfstoff einsetze, sagte der SPD-Politker. "Es kommt einfach darauf an, den richtigen Impfstoff in der richtigen Gruppe einzusetzen."

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Bund und Länder waren am Dienstag der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) gefolgt, das Präparat von Astrazeneca in der Regel nur noch für Menschen ab 60 Jahren einzusetzen. Hintergrund sind Fälle von Blutgerinnseln (Thrombosen) in Hirnvenen. Erst Mitte März waren Astrazeneca-Impfungen nach einer einige Tage langen Impfpause und neuen Überprüfungen wieder angelaufen.

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