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Laschet rettet sich vorerst in Gespräche mit FDP und Grünen

·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Die Vorsitzenden von CDU und CSU, Armin Laschet und Markus Söder, werden sich am kommenden Sonntag zu einem ersten Gespräch mit den Liberalen über eine mögliche Jamaika-Koalition treffen. Am Dienstag nächster Woche folgt dann eine Unterredung mit den Grünen, wie CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak am Donnerstag in Berlin bekanntgab.

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Es sei sinnvoll, mit FDP und Grünen über die Chancen für ein “Zukunftsbündnis” zu sprechen, sagte Ziemiak. “Wir sind davon überzeugt, dass wir ein gutes Angebot haben. Und über dieses Angebot muss man sprechen.”

Allerdings sahen das im CDU-Präsidium nicht alle so. Ziemiak räumte ein, dass Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer diesbezüglich “eine etwas andere Sichtweise” geäussert habe. Ansonsten habe es aber eine “große Einigkeit” im Präsidium gegeben.

Zuvor hatte es unionsintern Abstimmungsprobleme zwischen CDU und CSU gegeben. Ursprünglich wollte Laschet bereits am Samstag mit FDP und Grünen reden. Dies scheiterte aber an Söder, der an diesem Tag bereits andere Verpflichtungen hatte. Die Grünen hatten daraufhin ihre Bereitschaft zu Gesprächen zunächst zurückgezogen.

Auch wenn unionsintern die Chancen für eine Jamaika-Koalition derzeit als äußerst gering eingeschätzt werden, gilt die Tatsache, dass solche Vorgespräche überhaupt stattfinden, als Signal, dass Laschet sich - zumindest vorerst - als CDU-Chef wird halten können.

Nach der historischen Wahlniederlage der Union bei der Bundestagswahl am vergangenen Sonntag waren gegen Laschet erste Rücktrittsforderungen aus seiner Partei laut geworden. Der CDU-Chef hat bislang dem SPD-Kandidaten Olaf Scholz nicht öffentlich zu dessen Wahlsieg gratuliert und setzt weiter auf das Zustandekommen einer Regierungskoalition unter seiner Führung.

(Ergänzt um Ziemiak zu Gesprächen in ersten drei Absätzen)

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