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Krypto-Verbot: Islamischer Großmufti erklärt Bitcoin zur Sünde

Desmond Frimpong
Amazon will Bitcoin als Zahlungsmittel


Shawki Allam, Ägyptens Großmufti, hat die wichtigste Kryptowährung der Welt für Muslime für verboten erklärt. Diese Entscheidung habe er nach Beratungen mit Wirtschaftsexperten getroffen, berichtete die ägyptische Zeitung „Ahram“. Demnach sei der Handel von virtuellen Währungen wie Bitcoins nicht akzeptabel. Kryptowährungen könnten die Befugnis des Staates untergraben, den Geldwechsel zu schützen.

Bitcoin-Währung sei zwielichtig, sagt ein Kleriker

Der Mufti glaubt, dass Kryptowährungen mit Glücksspiel vergleichbar seien, das der Islam missbilligt. Er fürchtet, dass Gläubige, die mit Bitcoins handeln, rechtliche Schwierigkeiten bekommen und Geldwäsche und Schmuggelhandel erleichtern könnten.

Ägyptens Großmufti ist nicht der erste muslimische Geistliche, der Kryptowährungen kritisiert, deren Werte in den vergangenen Monaten in die Höhe geschossen sind. Im Dezember entschied der populäre saudische Kleriker Assim Al-Hakeem, dass digitale Währungen im islamischen Recht verboten seien, weil sie „zwielichtig“ seien.

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