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Kritik an wenig Pressezugang bei G20 - Weißes Haus verteidigt sich

NEU DELHI (dpa-AFX) -Die US-Regierung hat sich gegen Kritik am begrenzten Zugang für die Presse während des G20-Gipfels in Indien verteidigt. "Wir werden auch weiterhin alles tun, was wir können, um Ihnen allen den Pressezugang zu ermöglichen", sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre, vor Journalistinnen und Journalisten an Bord der "Air Force One" auf dem Weg nach Neu Delhi. Das sei nicht nur für die Presse, sondern auch für die Menschen in den USA wichtig, damit diese über die Arbeit des Präsidenten Bescheid wüssten.

Hintergrund ist, dass US-Präsident Joe Biden in Neu Delhi bisher keine Pressekonferenz geplant hat. Stattdessen will er Fragen nach der Weiterreise nach Vietnam in Hanoi am Sonntag beantworten. Auch beim geplanten Treffen mit dem indischen Premierminister Narendra Modi an diesem Freitag wird der Zugang für die Presse begrenzt sein. "Wir haben eine ganze Reihe von Fragen, die wir mit Indien klären müssen", sagte Bidens Berater Jake Sullivan. Dabei handele es sich auch um Punkte, bei denen es unterschiedliche Standpunkte gebe. Das Treffen werde in der Residenz des Premiers stattfinden. "In dieser Hinsicht ist es also ungewöhnlich, es ist kein typischer bilateraler Besuch in Indien."

Modi war im Juni von Biden als Staatsgast im Weißen Haus empfangen worden. Damals fand auch eine gemeinsame Pressekonferenz im Weißen Haus statt, bei der sich Modi den Medien stellte. Der Premier spricht nur selten mit Journalisten. Dass er bei einer Pressekonferenz Fragen beantwortet, kommt fast nie vor. Seit 2014 ist Modi von der hindu-nationalistischen BJP Premierminister des Landes. In seiner Amtszeit fiel Indien auf Ranglisten zu Demokratie oder Pressefreiheit mehrere Plätze zurück.